Verwandtenaffäre:

Schlagerstar Claudia Jung muss zahlen

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Die Schlagersängerin  Claudia Jung saß für die Freien Wähler seit 2008 im Bayerischen Landtag.

München - Die Schlagersängerin und Ex-Abgeordnete Claudia Jung hat die Verwandtenaffäre im Landtag mit einem blauen Auge überstanden. Die Staatsanwaltschaft München I hat die Ermittlungen gegen Zahlung einer Geldauflage eingestellt. 

Dies bestätigte ein Sprecher am Mittwoch auf dpa-Anfrage sagte. Die Sängerin - neuestes Album „Alles nach Plan?“ - hatte im vergangenen Jahr als Freie-Wähler-Abgeordnete zeitweise ihren Stiefsohn beschäftigt.

Stiefkinder sind Verwandte ersten Grades, deren Beschäftigung in Abgeordnetenbüros bereits seit dem Jahr 2000 verboten war. Der Schlagerstar hatte das nach früheren Angaben aber nicht gewusst.

Jung war 2008 in den Landtag eingezogen und hatte bei der Landtagswahl am 15. September den Wiedereinzug verpasst. Wieviel Geld sie an die Staatskasse berappt hat, veröffentlichte die Staatsanwaltschaft nicht. Eine Geldauflage zählt nicht als Vorstrafe. Die Sängerin reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage.

dpa

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