"Scheißland"-Skandal: Berlusconi rudert zurück

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Silvio Berlusconi hat versucht seine Aussagen zu relativieren.

Frankfurt/Main - Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat seine Aussage, er wolle das “Scheißland“ Italien verlassen, relativiert.

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Das sei eines dieser Dinge, die man am späten Abend mit einem Lächeln sage und nicht ernst meine, zitierten italienische Medien den Regierungschef am Freitag, nachdem er mit seinen Worten in Italien für einen Sturm der Empörung gesorgt hatte. “Ich werde bleiben, um dieses Land zu verändern“, fügte Berlusconi hinzu.

Am Donnerstag waren Aussagen Berlusconis aus einem abgehörten Telefonat mit dem Herausgeber der Zeitung “Avanti“, Valter Lavitola, bekannt geworden. Gegen diesen ermittelt die italienische Justiz. In dem Gespräch soll er laut der italienischen Nachrichtenagentur ANSA gesagt haben: ““In ein paar Monaten verschwinde ich aus diesem Scheißland, von dem mir schlecht wird.“

dapd

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