Geld soll Kommunen helfen

„Schlaglochgebühr“ für Lastwagen gefordert

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Ein Schlagloch in Berlin am Tempelhofer Damm

Berlin - Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert eine „Schlaglochgebühr“ für Lastwagen. Mit dem Geld sollen Kommunen ihre Straßen reparieren können. Die Begründung für die Maut läge auf der Hand.

Mit einer „Schlaglochgebühr“ für Lastwagen will der Deutsche Städte- und Gemeindebund die kommunalen Kassen entlasten. „Ein Lkw belastet die Straßen pro Jahr so viel wie etwa 10.000 Pkw. Deswegen halten wir eine flächendeckende Lkw-Maut, von der auch die Kommunen profitieren müssen, für erforderlich“, sagte Verbandsgeschäftsführer Gerd Landsberg er „Passauer Neuen Presse“ vom Samstag.

Das kommunale Straßennetz mit rund 460.000 Kilometern Länge befinde sich laut Landsberg in vielen Städten und Gemeinden in einem schlechten Zustand, weil wegen der Unterfinanzierung seit Jahren mehr geflickt als grundlegend saniert werde. „Bei einem harten Winter wie jetzt brechen die Löcher in den Straßen wieder auf und verursachen große Schäden“, erläuterte er. Dabei sei in vielen Kommunen die Finanzlage weiterhin sehr angespannt, das Geld für dringend notwendige Reparaturen beziehungsweise Sanierungen fehle. „Löcher in den Straßen führen auch zu Löchern im Haushalt“, so Landsbergs Fazit.

dpa

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