Schlaglöcher: Parteien streiten ums Geld

Berlin - Schlaglöcher im Straßenverkehr sind für Autofahrer nicht nur ärgerlich sondern auch gefährlich. CDU und FDP wollen jedoch keine Bundesgelder bereitstellen, um die Reparaturen zu bezahlen und verwiesen auf die Kommunen.

Am Donnerstag wiesen die Regierungsfraktionen im Bundestag entsprechende Forderungen der Opposition zurück. Der kommunalpolitische Sprecher der CDU, Peter Götz, sagte, die Kommunen seien für die Reparatur der Straßenschäden weitgehend selbst zuständig. “95 Prozent der Straßen sind kommunale Straßen“, sagte er. Die Linken-Abgeordnete Katrin Kunert forderte indes ein Sanierungsprogramm in Höhe von 500 Millionen Euro.

Auch SPD und Grüne verlangten von der Bundesregierung, die Kommunen mit Geld zu unterstützen und verwiesen auf deren grundsätzlich schlechte Finanzsituation. “Wer die Löcher in den Straßen stopfen will, der muss bereit sein, die Löcher in den Haushalten dort zu stopfen“, sagte der kommunalpolitische Sprecher der Sozialdemokraten, Carsten Sieling.

Snack-Sünden im Auto

Snack-Sünden im Auto

Sportliche Kost: Diesen Beach-Volleyballerinnen reicht ein Schluck zwischendurch - doch nicht jeder is(s)t im Auto so vorbildlich. Wer viel Zeit im Verkehr verbringt, kommt oft auf ungesunde Ideen. Bei einer repräsentativen Umfrage von AutoScout24 kam heraus, dass... © dpa
... vor allem Schokolade und... © dpa
... Fastfood auf dem Speiseplan der Autofahrer stehen. Nach seinem liebsten Auto-Snack befragt, gab jeder Dritte an,... © dpa
... sich von Gummibärchen... © dpa
... und Keksen zu ernähren. Rund 33 Prozent schwören während der Fahrt auf... © dpa
... den Glücksbringer Schokolade. Jeder Vierte holt sich seinen Kalorienschub durch... © dpa
... einen deftigen Hamburger mit einer Portion... © dpa
... Pommes. Doch woher nehmen? 27 Prozent der Befragten holen sich die fettige Zwischenmahlzeit im Schnellrestaurant. Das kann Folgen haben: © dpa
"Fette Speisen liegen lange im Magen und verursachen intensive Verdauungsarbeit. Die Folgen sind Müdigkeit und nachlassende Aufmerksamkeit", erklärt Andrea Danitschek von der Verbraucherzentrale Bayern. Leider greift nur rund jeder Sechste... © dpa
Vollkornbrot
... zu gesundem Vollkornbrot... © dpa
... Obst oder Rohkost. Knapp ein Viertel der Befragten (24 Prozent) gibt an, im eigenen Auto nicht zu essen. Das Ernährungsbewusstsein scheint dabei mit dem Alter... © dpa
... zuzunehmen: Immerhin greift jeder vierte über 50-Jährige zum gesunden Snack. Bei den 18- bis 29-Jährigen ist es nichtmal jeder... © dpa
... Zehnte (8 Prozent), der sich die Mühe macht, sich gesund im Auto zu ernähren. Die Ernährungsstrategie für längere Fahrten besteht bei 43 Prozent... © dpa
... darin, sich ein Lunchpaket zu schnüren. Jeder Dritte (34 Prozent) versorgt sich hingegen... © dpa
... an der nächsten Raststätte, wenn der Hunger kommt. Kaum überraschend: © dpa
Mehr Frauen (50 Prozent) sorgen für die Fahrt vor als Männer (36 Prozent). Hingegen sind die männlichen Fahrer (43 Prozent) schneller dabei, ihren Hunger an der nächsten Raststätte zu stillen (Frauen: 25 Prozent). Lang nicht jeder macht eine... © dpa
... Pause, um in Ruhe eine Zwischenmahlzeit einzunehmen. Immerhin 68 Prozent nehmen sich dafür Zeit. 26 Prozent essen während der Fahrt. Aber bitte vorsichtig. © dpa

Der FDP-Verkehrsexperte Patrick Döring wandte sich gegen die Forderung und verwies auf die hohe Verschuldung des Bundes. Die Kommunen hingegen seien finanziell besser gestellt, außerdem zeige das Beispiel Düsseldorf, dass die Kommunen durch kluge Politik ihre Schulden abbauen könnten.

Der verkehrspolitische Sprecher der Grünen, Anton Hofreiter, hingegen betonte, manche Kommunen seien so verschuldet, “dass sie, egal was sie tun, nicht mehr aus ihren Schulden herauskommen.“ An diesen Stellen müsse der Bund helfen.

dapd

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