Schluss mit lustig: Europa soll USA unterstützen

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US-Präsident Barack Obama will die Untersützung der Europäer.

Washington - Barack Obama will eine härtere Gangart gegen den Iran. Nach einem Zeitungsbericht denkt das Weiße Haus über konkrete Sanktionen nach - die Europäer sollen zur Zustimmung gedrängt werden.

Die USA dringen nach einem Bericht der “New York Times“ auf schärfere Sanktionen gegen den Iran. Angesichts der mutmaßlichen iranischen Attentatspläne wolle Washington auf Europa, Russland sowie China und Indien einwirken, härteren Strafmaßnahmen zuzustimmen.

Angesichts der Zurückhaltung Russlands und Chinas gegen scharfe Sanktionen in der Vergangenheit herrsche innerhalb der Regierung von Präsident Barack Obama allerdings Skepsis, ob eine schärfere Gangart tatsächlich durchsetzbar sei, schreibt das Blatt am Freitag.

Zudem gebe es im Weißen Haus noch Unklarheit, welche konkreten Sanktionen verhängt werden sollten, heißt es unter Berufung auf Regierungsbeamte. So erwäge man Sanktionen gegen die iranische Zentralbank; dies könnte jedoch auf Widerstand solcher Länder stoßen, die mit Teheran Handel treiben.

Brief an iranischen UN-Botschafter

Eine andere Möglichkeit seien Strafmaßnahmen gegen Mitglieder der Revolutionären Garden, die in das Ölgeschäft verwickelt seien; dies könnte aber negative Folgen für die internationalen Ölmärkte nach sich ziehen. Weiter heißt es, die amerikanische UN-Botschafterin Susan Rice habe ihrem iranischen Kollegen einen Brief übergeben. Einzelheiten dazu wurden nicht bekannt.

Nach Angaben des State Departements wollen die USA ein Expertenteam nach Moskau schicken, um dort Zweifel an der Mordplänen und die Verwicklung der iranischen Regierung auszuräumen. Nach den Worten Obamas sind die Vorwürfe hieb- und stichfest. Die US-Regierung wirft “Elementen der Regierung“ im Iran vor, einen Mordkomplott gegen den saudischen Botschafter in Washington geplant zu haben. Das Vorhaben sei von US-Undercoveragenten vereitelt worden.

Dagegen weist Teheran die Beschuldigungen nach wie vor kategorisch zurück. Erstmals äußerte sich am Freitag auch Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei in den Staatsmedien. “Die Wiederholung von dummen und nutzlosen Methoden der USA, eine Islam- und Iran-Phobie in der Welt zu schüren, wird nichts bringen. Sie ist zum Scheitern verurteilt.“ Chamenei ist nach der iranischen Verfassung das Staatsoberhaupt und hat in allen Staatsangelegenheiten das letzte Wort.

dpa

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