Darum ist die SPD "Currywurst"

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Der Screenshot zeigt den Siegerentwurf mit dem Slogan "Currywurst ist SPD" eines Online-Plakatwettbewerbs der nordrhein-westfaelischen SPD auf der Facebook-Seite der nordrhein-westfaelischen Ministerpraesidentin Hannelore Kraft (SPD).

Düsseldorf - Im nordrhein-westfälischen Wahlkampf geht es jetzt um die Wurst: Die Sozialdemokraten wollen Plakate mit dem Slogan “Currywurst ist SPD.“ kleben.

Das Motiv mit der scharfen Wurst, einer Portion Pommes mit Ketchup und Mayonnaise sowie der Aufforderung “Am 13. Mai NRW SPD“ ging als Sieger aus einer Online-Abstimmung hervor.

Im Netz ernteten die Sozialdemokraten hämische Kommentare, aber auch Zustimmung. Generalsekretär Michael Groschek nahm es am Dienstag gelassen: “Wer sich auf das Netz einlässt, muss mit den Ergebnissen leben“, sagte er der Nachrichtenagentur dpa.

Den siegreichen Plakatentwurf haben zwei Jungsozialisten aus Tübingen gebastelt. Bei der Abstimmung im Internet setzte sich die Currywurst gegen vier konventionellere Plakate klar durch. Fast 4500 Mal wurde bei dem Schnellimbiss-Motiv auf der Facebook-Seite von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) der “Gefällt mir“-Button angeklickt.

Groschek hatte ein Motiv gesucht, das “plakativ die SPD auf den Punkt bringt“. Das Currywurst-Plakat hält er für einen Sympathieträger. Das sehen aber nicht alle so. Auf Krafts Facebook-Seite machen unter anderem Vegetarier ihrem Unmut über das Wurstplakat Luft.

dpa

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