Schröder will neue Großelternzeit einführen

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Bundesfamilienministerin Kristina Schröder ( CDU) nimmt am Mittwoch in Berlin zu Beginn einer Pressekonferenz ihren Platz ein.

Berlin - Bundesfamilienministerin Kristina Schröder will es Eltern leichter machen, ihre Kinder zu betreuen. Dazu soll eine neue Großelternzeit eingeführt werden.

Die Elternzeit soll flexibler werden, indem die Zeiten leichter übertragen werden können, sagte die CDU-Politikerin am Mittwoch in Berlin an. Eltern sollen künftig bis zu 24 Monate der maximal dreijährigen Elternzeit bis zum 15. Geburtstag ihres Kindes nehmen können. Bislang können nur zwölf Monate bis zum Ende des achten Lebensjahrs übertragen werden.

Schröder sprach von einem Fortschritt. “Das heißt, dass Eltern damit auch die späteren Lebensphasen der Kinder, also insbesondere den Übertritt auf die weiterführende Schule, besser begleiten können“, sagte die Ministerin.

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Eltern, die während der Elternzeit arbeiten, sollten zudem künftig mehr Mitspracherecht bei der konkreten Ausgestalltung der Arbeitszeit bekommen, sagte Schröder. Sie kündigte außerdem an, dass Großeltern künftig leichter eine Auszeit vom Beruf nehmen können, um ihre Enkelkinder zu betreuen. Diese Großelternzeit solle Familienmitgliedern die gegenseitige Unterstützung erleichtern.

dpa

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