Schwarz-Rot: Steuerbonus für Gebäudesanierung "nicht tot"

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Vorher, nachher: Blick auf einen Plattenbau in Aschersleben. Foto: Jens Wolf/Archiv

Berlin (dpa) - Nach dem überraschenden Stopp für einen Steuerbonus bei energetischen Gebäudesanierungen stellt die Bundesregierung einen Neuanlauf in Aussicht.

"Wir können uns keine endlose Hängepartie leisten", sagte der Sprecher des Wirtschaftsministeriums. "Das heißt nicht, dass die staatliche Finanzierung der energetischen Sanierung tot ist." Union und SPD hatten wegen eines Streits um die Gegenfinanzierung das Vorhaben erst einmal gestoppt.

CSU-Chef Horst Seehofer war dagegen, dass im Gegenzug nur noch Handwerker-Leistungen oberhalb von 300 Euro steuerlich absetzbar sein sollten. Der Sanierungs-Bonus mit einem Volumen von einer Milliarde Euro im Jahr sollte rückwirkend ab Januar gelten, bis zu 25 Prozent der Sanierungskosten sollten über zehn Jahre gestreckt absetzbar sein.

Im Dezember hatten sich die Ministerpräsidenten und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auf das Vorhaben verständigt, um Energiesparen und Klimaschutz durch den Austausch von Fenstern und alten Heizkesseln sowie durch das Dämmen von Wänden und Dächern zu stärken.

So funktioniert der Handwerker-Steuerbonus

Aktionsprogramm Klimaschutz

Eckpunkte für geplanten Steuerbonus

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