Bundesfrauenministerin in New York

Schwesig beklagt vor UN fehlende Gleichberechtigung

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In keinem Staat der Erde haben Frauen nach Ansicht von Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig (SPD) die gleichen Rechte wie Männer.

New York - Bei ihrem ersten Auftritt vor den Vereinten Nationen (UN) hat Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig (SPD) fehlende Gleichberechtigung auf der ganzen Welt beklagt.

„Kein Land hat vollständige Gleichberechtigung für Frauen und Mädchen erreicht. Und das ist noch milde ausgedrückt“, sagte Schwesig am Montag in New York auf einer UN-Frauenkonferenz. Frauen könnten die Welt gerechter, freier und friedlicher machen.

„Jeden Tag werden die Rechte von Frauen mit Füßen getreten. In jeder Stunde werden Frauen und Mädchen getötet, verletzt, gequält und unterdrückt“, sagte die Ministerin. „Jeder einzelne Mensch, Mann oder Frau, hat das Recht auf Freiheit, Unversehrtheit und ein Leben in Würde.“ Wenn Frauen im Namen religiöser Ideologien unterdrückt, bedroht und geschlagen würden, sei das ein Verbrechen. „Keine Religion der Welt rechtfertigt es, die Rechte von Frauen zu missachten.“

dpa

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