„Müssen im Dialog bleiben“ 

Schwesig plädiert für Ende der Russland-Sanktionen - aus bestimmtem Grund

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Manuela Schwesig (SPD) im Landtag Mecklenburg-Vorpommerns. 

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat sich für ein Ende der Beschränkungen im Handel mit Russland ausgesprochen - aus einem ganz bestimmten Grund. 

Schwerin - Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat sich für ein Ende der Beschränkungen im Handel mit Russland ausgesprochen. Dazu sei es wichtig, dass sich beide Seiten aufeinanderzubewegten, sagte Schwesig am Mittwoch in der Aktuellen Stunde des Landtags in Schwerin. „Wir müssen im Dialog bleiben, um zu einem schrittweisen, wechselseitigen Abbau der Sanktionen zu kommen.“

Als Reaktion auf die Krim-Annexion und den Ukraine-Konflikt hatte die EU massive Handelsbeschränkungen verhängt, worauf Russland mit Gegensanktionen reagierte. Ungeachtet der danach angespannten deutsch-russischen Beziehungen hatte Mecklenburg-Vorpommern den Kontakt zur Partnerregion Leningrader Gebiet weiter ausgebaut und trotz heftiger Kritik im Jahr 2014 in Rostock den ersten von bislang zwei Russland-Tagen mit hochrangigen Vertretern aus Politik und Wirtschaft veranstaltet.

Lesen Sie auch: Schwesig kritisiert Spahn und Seehofer: „Auf dem völlig falschen Dampfer“

dpa

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