"Freistaat als Transitland stark betroffen"

Seehofer: Maut gerecht und gut für Bayern

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Einig im Kampf um die Pkw-Maut: Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (l.) und Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer

München - Ministerpräsident Horst Seehofer und die CSU setzen sich gegen Kritik am Gesetzentwurf zur Pkw-Maut für Ausländer zur Wehr. Seehofer begrüßte am Donnerstag die Pläne von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU).

„Die Pkw-Maut ist im besonderen bayerischen Interesse, da der Freistaat als Transitland stark betroffen ist“, erklärte Seehofer.

„Sie bringt ein Stück weit Gerechtigkeit, weil in fast allen angrenzenden Ländern und im europäischen Ausland eine solche Abgabe erhoben wird.“ Es komme jetzt darauf an, dass die Einnahmen in Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur flössen.

CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer sagte: „Bundesminister Dobrindt ist erfolgreich gelungen, was alle Vorab-Kritiker nicht glauben wollten.“ Die Maut werde dringend benötigte Mehreinnahmen für die Infrastruktur bringen, deutsche Autofahrer würden aber nicht zusätzlich belastet.

Von vielen Seiten, etwas vom ADAC und dem Verkehrsclub Deutschland (VCD), hagelt es derweil Kritik.

dpa

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