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Seehofer: "Ich bin kein Rechtspopulist"

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Seehofer © dpa

München - CSU-Chef Horst Seehofer hat sich gegen den Vorwurf verteidigt, er sei ein Rechtspopulist. Seiner Meinung seien zwei Drittel der Bevölkerung, so Seehofer.

“Wenn das, was ich sage rechtsradikal ist, sind zwei Drittel in der Bevölkerung rechtsradikal“, sagte er am Samstag beim CSU-Parteitag in München. Die CSU bleibe bei aller Förderung von

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Integration auch die Partei in Deutschland, die “für Recht und Ordnung“ einstehe. Er betonte auch: “Wir sollten nicht zu schüchtern sein auszusprechen, wir stehen für eine deutsche Leitkultur.“

Seehofer hatte einen Stopp des Zuzugs von Türken und Arabern gefordert und war damit bei der Opposition, aber auch in der Union auf Kritik gestoßen. Die Grünen warfen ihm dumpfen Rechtspopulismus vor. “Ich bin kein Rechtspopulist.“ Seehofer sieht die Integrationsdebatte auch als Mittel gegen Rechtsradikalismus. Es gehe darum, alles zu tun, “damit rechts von uns keine demokratisch legitimierte Partei entsteht“. Die beste Vorsorge gegen Rechtsradikalismus sei, die Sorgen und Ängste der Menschen ernst zu nehmen. “Wir dürfen es nicht den Rattenfängern rechts oder links überlassen.“

dpa 

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