Seehofer: Bedenken an Nahles' Rentenplan

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Horst Seehofer

Berlin - Abschlagsfreie Rente ab 63? CSU-Chef Horst Seehofer hat Bedenken gegen den Gesetzentwurf von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) angemeldet.

Diese solle auf jene begrenzt werden, die 45 Jahre lang gearbeitet haben, sagte der bayerische Ministerpräsident nach einer Vorstandsitzung seiner Partei am Montag in München. "Lange Arbeitslosigkeit darf nicht dazu führen, dass man vorzeitig in Rente gehen kann."

Zudem müsse verhindert werden, dass das alte Modell der Frühverrentung wiederbelebt werde und die Menschen unterstützt von großen Konzernen bereits mit 61 Jahren zu arbeiten aufhörten. Darüber werde im Bundeskabinett gesprochen werden müssen, sagte Seehofer.

Wer in welchem Bundesland regiert

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Der in der vergangenen Woche bekannt gewordene Referentenentwurf von Nahles sieht vor, dass Arbeitnehmer ab 63 nach 45 Beitragsjahren in Rente gehen können, ohne Abschläge hinnehmen zu müssen. Angerechnet werden sollen dabei Zeiten des heutigen Arbeitslosengeldes I, nicht aber des Arbeitslosengeldes II. Damit will Nahles verhindern, dass auch Phasen der Dauerarbeitslosigkeit angerechnet werden. Die Anrechnung von Hartz-IV-Zeiten war wiederum von der SPD-Linken verlangt worden.

AFP

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