Neujahrsansprache des Ministerpräsidenten

Seehofers großes Loblied auf Bayern

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Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer

München - Ministerpräsident Horst Seehofer hat in seiner Neujahrsansprache versprochen, keine neuen Schulden mehr zu machen. In seiner Rede ging es aber vor allem um Bayern als "Insel der Lebensqualität".

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat in seiner Neujahrsansprache mit Blick auf die Euro-Schuldenkrise für Sparsamkeit plädiert. „Ohne Verantwortung für die kommenden Generationen, ohne solide Finanzen gibt es keine gute Zukunft“, sagte der Regierungschef. Deshalb mache Bayern im Staatshaushalt keine neuen Schulden. „Wir wollen unseren Kindern und Enkeln keine Schulden hinterlassen, sondern Zukunftschancen vermachen.“ Bayern tilge Altschulden, bilde Reserven und investiere in die Zukunft.

Seehofer verwies zugleich auf das wirtschaftliche Umfeld in Europa. „Wir leben in einer Zeit der zwei Realitäten: Bayern und Deutschland geht es so gut wie seit langem nicht mehr.“ Gleichzeitig herrschten aber Sorgen über die Zukunft der wirtschaftlichen Entwicklung in Europa. „Was auch immer in der Welt geschieht, wir sind in Bayern mit betroffen.“

Seehofer beschwor auch Zusammenhalt, Identität und Heimatliebe im Freistaat, den er als „Insel der Lebensqualität“ bezeichnete. Bayern sei ein Lebensgefühl. Er lud die Bürger außerdem zu „Gemeinsamkeit“ ein: „Für die Menschlichkeit und Zukunftskraft unseres Landes sind wir alle gemeinsam verantwortlich“, appellierte er.

dpa

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