Ministerpräsident sieht Wahlkampf sportlich

Seehofer vergleicht Politik mit Kampfsport

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Der "Kampfsportler" und seine bessere Hälfte: Ministerpräsident Horst Seehofer und seine Frau Karin in München während der Verleihung des Bayerischen Sportpreises.

München - Der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer sieht die Landtagswahl im September sportlich. Anläßlich der Sportpreis-Verleihung bezeichnete sich der CSU-Vorsitzende als Kampfsportler.

„Mein Sport liegt im Moment im Kampfsport Politik. Das ist ein täglicher Marathonlauf - auch der hält fit“, sagte der 64-Jährige beim „Bayerischen Sportpreis 2013“ im dpa-Interview. Danach wolle er sich wieder regelmäßig dem eigentlichen Sport wie Tennis und Radfahren zuwenden. „Das ist einfach immer noch die schönste Nebensache der Welt.“ Seehofer hatte bis zu seinem 30. Lebensjahr aktiv beim ESV und MTV Ingolstadt Handball gespielt hat.

Er vergleiche die Politik mit dem Kampfsport, „weil man auch jeden Tag diese Überwindungsprozesse hat, von denen die Leistungssportler sprechen. Ich mache diesen Job sehr, sehr gerne. Aber trotzdem täglich wieder in dieses Tagwerk hineinzukommen - das heißt im Halbstundentakt Termine, Reden, Ärger und Auseinandersetzungen, Wettbewerbe und auch Rückschläge - dabei muss man sich durchkämpfen, zäh sein und Stehvermögen haben, sonst ist man in dieser Ebene der Politik an der falschen Stelle.“ Dabei würde auch der sportliche Ehrgeiz in ihm geweckt.

dpa

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