"Hat mir oft geholfen"

Seehofer: Wichtigster Wert ist mein Glaube

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Ministerpräsident Horst Seehofer will Werte- und Moralerziehung in Bayern hochhalten.

München - Ministerpräsident Horst Seehofer hat die Bürger im Freistaat zu mehr sozialem Engagement und Miteinander aufgerufen und will die Werte- und Moralerziehung in Bayern hochhalten.

„Wir wollen nicht nur ein wirtschaftlich erfolgreiches Land. Wir wollen ein Land, wo menschlicher Zusammenhalt gelebt wird“, sagte Seehofer am Mittwoch bei einem Kongress des 2010 von ihm gegründeten „Wertebündnisses“ in der Münchner Messe. „Sinnvolles Leben ist soziales Leben. Kein eigenes Glück ohne das Glück des anderen. Das ist bayerisches Lebensgefühl“, mahnte er. Unter den 1500 Teilnehmern in der Münchner Messe waren 500 Kinder und Jugendliche.

Seehofer selbst erklärte: „Der wichtigste Wert ist mein Glaube. Der hat mir in meinem Leben in schwierigsten Situationen geholfen.“ Sein Glaube sei ihm schon oft der „wichtigste Kompass“ gewesen.

Seehofer lobte, alle Partner des Wertebündnisses erfüllten die Bedeutung von Werten und Wertebildung mit Leben. „Sie leisten echte bayerische Wertarbeit.“ Die am Bündnis beteiligten Menschen und Organisationen zeigten, was Bayern menschlich und erfolgreich mache. „Nicht Staatsideologie, nicht ein Politbüro, sondern nur die moralische Substanz des Einzelnen und der Gesellschaft können Fundamente eines freiheitlichen Gemeinwesens sein“, betonte er.

Als 100. Bündnispartner begrüßte Seehofer den 15-jährigen Felix Finkbeiner und die von ihm bereits 2007 gegründete Initiative „Plant-for-the-Planet“, die es sich zum Ziel gesetzt hat, weltweit 1000 Milliarden neue Bäume zu pflanzen. Finkbeiner trat derart selbstbewusst und redegewandt auf, dass Seehofer nachher meinte: „Wir treffen uns wieder - entweder Regierungssprecher oder Kabinettsmitglied.“

dpa

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