Personaldiskussionen unerwünscht

Seehofer will CSU-Spitze unverändert lassen

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Bundesbauminister Peter Ramsauer (rechts) wird Ministerpräsident und CSU-Vorsitzendem Horst Seehofer auch künftig zur Seite stehen.

München - CSU-Chef Horst Seehofer will alle seine vier Stellvertreter vorerst im Amt halten. Das vereinbarte Seehofer mit den Bezirksvorsitzenden der Partei, berichtet der Münchner Merkur (Dienstagsausgabe).

Landtagspräsidentin Barbara Stamm, Bundesminister Peter Ramsauer, Staatssekretär Christian Schmidt und die ehemalige bayerische Justizministerin Beate Merk sollen auf seinen Vorschlag hin beim Parteitag in knapp drei Wochen in München wieder kandidieren. "Wir können Personaldiskussionen während der laufenden Koalitionsverhandlungen nicht brauchen", heißt es von Teilnehmern der Runde in der CSU-Landesleitung: "Wir setzen erst Mal auf Kontinuität." Auch die erweiterte Parteiführung mit Schatzmeistern und Schriftführern soll bleiben. Damit ist auch klar, dass Generalsekretär Alexander Dobrindt bis auf weiteres kein anderes Vorstandsamt bekommt. Auf dem zweitägigen Parteitag wird am 22. November abends eine Rede von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) erwartet. Am Samstag, 23. November, will Seehofer seinen Rechenschaftsbericht ablegen und sich mit dem Vorstand zur Wiederwahl stellen. Zudem soll der Parteitag zur Unterstützung in den Koalitionsverhandlungen eine Resolution beschließen, die sich für Maut, Mütterrente und einen neuschuldenfreien Haushalt als unverzichtbare Bestandteile eines Koalitonsvertrags ausspricht. Details soll der Parteivorstand nächste Woche besprechen.

CHRISTIAN DEUTSCHLÄNDER

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