Seehofer: "Wir sind auf einem guten Weg"

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Horst Seehofer glaubt an eine rasche Einigung auf einen parteiübergreifenden Bundespräsident-Kandidaten.

München - Der bayerische Ministerpräsident Seehofer hat zu einem vernünftigen Umgang mit der Wulff-Nachfolge aufgerufen. Das Amt des Bundespräsidsenten solle keinen Schaden nehmen.

Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer setzt auf eine rasche Einigung der Berliner Koalition mit SPD und Grünen auf den künftigen Bundespräsidenten. Seehofer sagte am Samstag vor einer Sitzung des CSU-Präsidiums in München, „alle Demokraten“ seien dazu aufgerufen, vernünftig mit dem Auswahlverfahren umzugehen. Es gehe nun auch darum, „dass das Amt des Bundespräsidenten keinen Schaden nimmt“.

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Seehofer fügte hinzu, die Ausarbeitung eines Vorschlags für das neue Staatsoberhaupt sei eine „wichtige Angelegenheit“, die seriös und klug vorangetrieben werden müsse. Der bayerische Ministerpräsident betonte zugleich: „Wir sind auf einem guten Weg.“ Einzelheiten nannte er nicht. Wenn es aber nach der CSU gehe, dann gebe es einen Abschluss der Verhandlungen vor dem Aschermittwoch.

Seehofer wollte nicht konkret auf die Fragen antworten, ob das künftige Staatsoberhaupt aus Bayern kommen könne oder nach Ansicht der CSU eine Frau sein sollte. Er halte es für nicht angemessen, die Gespräche „mit lauter Ankündigungen und Spekulationen öffentlich zu begleiten“. Das Auswahlverfahren müsse „Stil haben“.

Auch Stamm hofft auf gemeinsame Lösung mit SPD und Grünen

Bayerns Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU) äußerte die Hoffnung, das eine gemeinsame Lösung mit SPD und Grünen gefunden wird. Dies „wäre sicher ein guter Weg“.

Am Vormittag hatten sich in Berlin bereits die Spitzen von CDU, CSU und FDP getroffen. Sie beendeten ihre Beratungen im Kanzleramt nach knapp zwei Stunden. Ergebnisse wurde nicht mitgeteilt.

CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt berichtete, bei dem Gespräch seien die „Formalien“ für das weitere Vorgehen geklärt worden. So werde es „in naher Zukunft“ Gespräche mit der SPD geben. Dobrindt fügte hinzu, bei der Suche nach dem neuen Bundespräsidenten handele es sich um „keine einfache Aufgabe“.

dapd

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