SPD-Chef will sich nicht festlegen

Gabriel weicht der K-Frage aus

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Sigmar Gabriel gilt als einer von drei möglichen SPD-Kanzlerkandidaten.

Berlin - Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel mahnt in der K-Frage zur Gelassenheit und zögert weiter mit der Antwort, ob er 2013 als Kanzlerkandidat gegen CDU-Chefin Angela Merkel antritt.

Im Sommerinterview des ZDF kritisierte Gabriel am Sonntag in Berlin die Medien. Denen gehe es in der Debatte um den Kanzlerkandidaten der SPD nur um Personen, aber nie um Sachthemen. Die SPD habe im übrigen noch Zeit, machte Gabriel deutlich. Altkanzler Gerhard Schröder sei erst ein halbes Jahr vor der Bundestagswahl als Kandidat benannt worden.

Dass die anderen potenziellen SPD-Kandidaten Frank-Walter Steinmeier und Peer Steinbrück bessere Umfragewerte haben als er, ficht Gabriel offenbar nicht an. Es störe ihn nicht, sagte der SPD-Vorsitzende im ZDF. Steinbrück und Steinmeier hätten als Finanz- beziehungsweise als Außenminister der Großen Koalition in der Krise Spuren hinterlassen. Sie seien der Bevölkerung als diejenigen in Erinnerung, die die letzte Krise gemeistert hätten. Darüber freue er sich als Parteivorsitzender.

Sie waren die Chefs der SPD

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dapd

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