Söder: Nachhaltigkeit lässt sich nicht verordnen

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Umweltminister Markus Söder (CSU) will Bürger, Verbände, Wirtschaft und Politik nach Ideen und Argumenten für nachhaltiges Handeln in Bayern fragen.

München - Was bedeutet Nachhaltigkeit in Bayern? Umweltminister Markus Söder (CSU) will Bürger, Verbände, Wirtschaft und Politik nach Ideen und Argumenten für nachhaltiges Handeln in Bayern fragen.

Die Ergebnisse sollen in die neue bayerische Nachhaltigkeitsstrategie einfließen, die das Kabinett im kommenden Jahr beschließen will. “Nachhaltige Entwicklung lässt sich nicht verordnen. Der Dialog für ein nachhaltiges Bayern 2020 soll mit den gesellschaftlichen Akteuren erfolgen“, teilte Söder am Dienstag in München nach einer Kabinettssitzung mit. Der Bürgerdialog über das Internet soll noch in diesem Jahr starten.

“Nachhaltigkeit ist das Fundament der Politik in Bayern“, sagte Söder. Ziel sei es, im Freistaat auf Erfolgskurs zu bleiben und kommenden Generationen die wertvollen Lebensgrundlagen zu erhalten. Nachhaltige Politik diene aber nicht nur dem Natur- und Klimaschutz. “Ein weiterhin innovativer und starker Wirtschaftsstandort Bayern, eine Energieversorgung mit regenerativen Energieträgern sowie ein ausgeglichener Haushalt sind ebenso zentrale Elemente nachhaltiger Politik.“ Bayern hatte bereits 1997 eine Nachhaltigkeitsstrategie auf den Weg gebracht und in den Jahren darauf weiterentwickelt.

dpa

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