Mit nur 57 Jahren

Söder schockiert: Bayerischer Vize-Regierungssprecher völlig unerwartet gestorben

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Der Ministerpräsident trauert um den Regierungsmitarbeiter Michael Leonbacher (links).

Michael Leonbacher war stellvertretender Regierungssprecher - und galt als einer der engsten Vertrauten von Hubert Aiwanger. Nun ist der Freie Wähler im Alter von nur 57 Jahren verstorben.

München - Trauer in Bayerns Regierung: Wie jetzt bekannt wird, ist am Dienstag der stellvertretende Regierungssprecher Michael Leonbacher im Alter von nur 57 Jahren einem Herzversagen erlegen. Nach Informationen des Münchner Merkur ist Leonbacher kurz nach einer Kabinettssitzung verstorben.

Auch Ministerpräsident Markus Söder (CSU) reagierte bestürzt. Leonbacher sei ein geschätzter Mitarbeiter und eine verlässliche und anerkannte Persönlichkeit gewesen. „Ich bin schockiert. Es ist kaum vorstellbar, dass so etwas passiert“, sagte Söder am Rande seiner Reise nach Südosteuropa. Lesen Sie auf Merkur.de den Nachruf auf Michael Leonbacher.

Lesen Sie auch: Gabriele Stöcklein ist tot. Die langjährige Pressesprecherin der CSU in Maisach (Bayern) starb sehr unerwartet. Ihr Tod hat eine Welle der Bestürzung ausgelöst.

Michael Leonbacher: Sprecher der Freien Wähler unerwartet gestorben

„Sein plötzlicher und unvorhergesehener Tod erschüttert alle, die ihn kannten“, erklärte das Wirtschaftsministerium, in das Leonbacher nach der Landtagswahl im Herbst von Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger berufen worden, am Donnerstag. Er trauere um einen „wunderbaren Freund und großartigen Menschen“, teilte Aiwanger mit. Leonbacher galt als einer der engsten Vertrauten des stellvertretenden Ministerpräsidenten.

Aktiv war Leonbacher zudem auf lokalpolitischer Ebene. Auch in seiner Heimat Fürstenfeldbruck war die Bestürzung über den unerwarteten Todesfall am Donnerstag groß, wie das Fürstenfeldbrucker Tagblatt* berichtet. 

Michael Leonbacher wurde in München geboren

Leonbacher wurde 1961 in München geboren und lebte seit seiner Kindheit im Landkreis Fürstenfeldbruck. Er war verheiratet und hatte zwei Kinder. Bis zu seinem Wechsel ins Wirtschaftsministerium an der Seite von Aiwanger im November 2018 hatte Leonbacher als Amtmann im Notardienst gearbeitet.

Ein hessischer CDU-Politiker ist auf seinem eigenen Grundstück unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen. Das LKA ermittelt in dem Fall.

fn/dpa

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