TV-Debatte in den USA

Romney sieht Spanien als Inbegriff der Krise

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US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hat mit einer Äußerung über die Wirtschaftskrise in Spanien Verärgerung ausgelöst.

Madrid - US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hat mit einer Äußerung über die Wirtschaftskrise in Spanien Verärgerung ausgelöst.

Der republikanische Herausforderer hatte in der ersten TV-Debatte mit dem Amtsinhaber Barack Obama Spanien als einen Inbegriff der Krise und des Niedergangs dargestellt. Er wolle nicht, dass die USA „den Weg Spaniens“ gingen, sagte Romney.

Der spanische Außenminister José Manuel García Margallo betonte am Donnerstag, diese Einstufung Spaniens sei unbegründet und stimme nicht mit der Realität überein. In den USA werde ein falsches Bild von Spanien verbreitet. „Ich könnte auch Fotos aus New York dazu missbrauchen, ein verzerrtes Bild der USA wiederzugeben“, sagte der Minister.

Romney vs. Obama: Das TV-Duell in Bildern

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Spanien gehöre in mehreren Technologie-Bereichen weltweit zu den führenden Ländern. Dies zeigte der Auftrag an spanische Unternehmen für den Bau einer Hochgeschwindigkeitsbahn in Saudi-Arabien. Die Generalsekretärin der regierenden Volkspartei (PP), María Dolores de Cospedal, betonte, Spanien sei ein „Modell für eine wirtschaftliche Erholung“.

dpa

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