SPD-Experte rechnet mit Ende von bis zu 60 Bundeswehr-Standorten

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Ein Bundeswehrsoldat begrüßt im Juli in der Knüll-Kaserne im nordhessischen Schwarzenborn die ersten Rekruten des freiwilligen Wehrdienstes.

Köln - Mindestens jeder zehnte Bundeswehr-Standort wird nach Ansicht des verteidigungspolitischen Sprechers der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, im Rahmen der Bundeswehr-Reform wegfallen.

Arnold sagte dem “Kölner Stadt-Anzeiger“ (Samstagausgabe), er rechne mit der Schließung von 40 bis 60 der insgesamt etwa 400 Standorte.

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Die Informationspolitik von Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) nannte Arnold “ziemlich rigide“. Die Koalitionsfraktionen würden am Dienstag durch den Minister informiert, die SPD-Bundestagsfraktion erst eine Woche später. “Das ist nicht das, was ich mir unter parlamentarischer Beteiligung vorstelle.“ Auch aus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion verlautete, das Ministerium halte sich mit Informationen über bevorstehende Standortschließungen sehr zurück. De Maizière will die Entscheidungen Ende Oktober bekannt geben.

dapd

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