SPD-Politiker Schneider warnt vor übereiltem Atomausstieg

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Warnt vor einem übereilten Atomausstieg: Carsten Schneider, haushaltspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion.

Berlin - Der haushaltspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Carsten Schneider, hat vor einem übereilten Ausstieg aus der Atomenergie gewarnt.

Er sehe ansonsten die Gefahr, dass sowohl industrielle als auch private Stromkunden extrem mehrbelastet werden könnten, sagte Schneider am Dienstag im ARD-“Morgenmagazin“. Man dürfe nicht einfach so heraus aus der Atomenergie, ohne einen Plan zu haben, wie man dies zu vertretbaren Preisen mache.

“Wir brauchen eine Übergangszeit“, sagte der SPD-Politiker. Zugleich warf er der Bundesregierung einen “Harakiri-Kurs“ vor.

Sie waren die Chefs der SPD

Sie waren die Chefs der SPD

Seinen Worten zufolge soll der Bundestag die Laufzeitverlängerung zurücknehmen und die Atomstrombesteuerung ändern, um Kosten abzufedern und den Ausbau der Windenergie voranzutreiben. Dies werde allerdings nicht “Hals und Kopf“ gehen, betonte Schneider. Die Abschaltung von Kernkraftwerken solle so schnell wie möglich, aber auch wirtschaftlich vertretbar geschehen.

dapd

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