Ude fordert Konsequenzen in CSU-Affäre

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Christian Ude.

München - Die ersten Rücktritte in der Affäre um die Beschäftigung von Familienmitgliedern bei der CSU in Bayern reichen nach Ansicht von Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) nicht aus.

Die betroffenen Abgeordneten müssten auch ihr Mandat niederlegen, sagte der bayerische SPD-Spitzenkandidat am Dienstag im Deutschlandfunk. „Mit Großreinemachen oder Schlussstrichziehen hat das überhaupt noch nichts zu tun.“

Nach Landtags-Fraktionschef Georg Schmid war am Montagabend ein weiterer CSU-Politiker über die Affäre gestürzt: Georg Winter , der wegen der Beschäftigung seiner zum Einstellungszeitpunkt 13- und 14-jährigen Söhne massiv in die Kritik geraten war, trat als Chef des Haushaltsausschusses im bayerischen Landtag zurück.

Schmid hatte bereits vorige Woche seinen Posten geräumt. Er stand wegen der Beschäftigung seiner Frau als Büro-Mitarbeiterin in der Kritik. Der Landtag hatte diese Praxis im Jahr 2000 verboten, Altverträge blieben davon unberührt.

dpa

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