Griechenland: Steinbrück sieht "Infektionsgefahr"

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SPD-Politiker Peer Steinbrück war in der Großen Koalition Finanzminister unter Kanzlerin Angela Merkel.

Berlin - SPD-Politiker Peer Steinbrück fordert die Bundesregierung auf, im Umgang mit Griechenlands Schulden Plan B" zu ergreifen, um eine Gefährdung der Euro-Zone abzuwenden. Wie dieser Plan aussehen soll:

Der frühere SPD-Finanzminister Peer Steinbrück ruft die Bundesregierung dazu auf, in der Griechenlandkrise zu einem “Plan B“ zu greifen. Die “Infektionsgefahr“ für den Euroraum sei größer denn je, warnte Steinbrück am Montag in Berlin.

Die Bundesregierung müsse sich daher auf europäischer Ebene für einen Schuldenschnitt einsetzen, mit dem die griechischen Verbindlichkeiten um 40 bis 50 Prozent reduziert werden.

Die Schuldensünder der Euro-Länder im Ranking

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Damit Banken nicht in den Strudel dieser hohen Abschreibungen gerissen werden, sollte zugleich eine Möglichkeit zur Rekapitalisierung der öffentlichen Banken aufgelegt werden, sagte Steinbrück weiter. Davon sollten auch die griechischen Banken profitieren, die besonders zu leiden hätten.

Schließlich plädierte Steinbrück für weitere finanzielle Hilfen für angeschlagene Euroländer zur Verbesserung der allgemeinen Wirtschaftslage. “Wir brauchen so etwas wie eine Art Marshall-Plan“, sagte der SPD-Politiker. Diese Hilfe sollte durch eine Umsatzsteuer auf Finanzgeschäfte finanziert und auch über den EU-Kohäsionsfonds gespeist werden.

dapd

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