Steinbrück: „Ich habe kein schlechtes Gewissen“

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SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück.

Berlin - SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück wehrt sich erneut gegen Vorwürfe wegen seiner Nebeneinkünfte. „Ich habe kein schlechtes Gewissen“, sagte Steinbrück am Samstag im Deutschlandfunk.

Er könne nichts „Ehrenrühriges“ daran finden, dass er von Unternehmen, Banken, Versicherungen und Anwaltskanzleien, die gewinnorientiert seien, für eine erbrachte Leistung ein Honorar genommen habe. Bei Schulen, Vereinen und ehrenamtlichen Institutionen habe er hingegen keine Bezahlungen für seine Redeauftritte verlangt.

Zudem betonte der SPD-Politiker, seine Nebeneinkünfte beim Bundestag „lupenrein“ angezeigt zu haben. „Das wissen übrigens die, die das heute aufmischen, seit zwei oder drei Jahren“, sagte er. Vorwürfe aus der CSU, er sei ein Liebling der Spekulanten, wies Steinbrück als „absurd“ zurück.

Steinbrück sagte weiter, er habe schon vor der Ankündigung seiner Kanzlerkandidatur gesagt, dass jeder Kandidat „an der Wand entlang gezogen wird, zersägt wird, auseinandergenommen wird, dass jeder Stein umgedreht wird, um zu sehen, ob darunter Getier ist, und dass ihm jedes Kaugummi unter die Fußsohle geklebt werden soll.“ Er fügte hinzu: „Es ist sehr durchsichtig, dass dies einige jetzt versuchen zu tun.“

dapd

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