Steinbrück soll Honorar nicht deklariert haben

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Neue Vorwürfe gegen den designierten SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück: Er soll ein Honorar, das er bei einem Vortrg in der Schweiz kassiert hat, nicht deklariert haben.

Zürich - SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück soll nach Angaben der „Neuen Zürcher Zeitung am Sonntag“ einen Nebenverdienst in der Schweiz nicht deklariert haben.

Dabei gehe es um ein Honorar von 1500 Euro, das der Politiker vor zwei Jahren für einen Vortrag beimRingier-Verlag, dem größten privaten Medienunternehmen der Schweiz, erhalten habe.

Steinbrücks Sprecher Michael Donnermeyer dementierte die Angaben laut „NZZ am Sonntag“. Der Ringier-Verlag habe für Steinbrücks Auftritt in Zürich kein Honorar gezahlt, sondern eine Spende überwiesen. „Deshalb musste er den Anlass auch nicht deklarieren“, wird der Sprecher zitiert. „Ringier hat für Steinbrücks Rede Geld gespendet.“ Wie hoch diese Spende gewesen und an wen sie bezahlt worden sei, habe Donnermeyer nicht gesagt.

Ein Vertreter des Ringier-Verlags erklärte nach Angaben der Zeitung, das Geld sei an Steinbrück gezahlt worden. „Peer Steinbrück war am 9. Dezember 2010 Referent in der Ringier-Denkwerkstatt, einer internen Weiterbildungs-Veranstaltung“, zitierte die „NZZ am Sonntag“ Ringier-Sprecher Edi Estermann. „Er hat dafür das in solchen Fällen übliche Honorar von 1500 Euro erhalten.“

dpa

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