Nach drei Jahren Gewalt

Steinmeier: Blutvergießen in Syrien stoppen

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Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier fordert ein Ende der Gewalt in Syrien.

Berlin - Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat die Konfliktparteien im syrischen Bürgerkrieg zum Einlenken aufgerufen.

Nach drei Jahren Gewalt, mehr als 140 000 Toten und Millionen Flüchtlingen forderte Steinmeier vom Regime des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad, „endlich die Gewalt gegen das eigene Volk zu beenden und die Vermittlungsbemühungen der internationalen Gemeinschaft nicht länger zu untergraben“.

Der Appell richte sich auch „an die radikalen Kräfte innerhalb der Opposition, die bisher ausschließlich auf Gewalt und Terror setzen“, fügte der Außenminister hinzu. „Dem Blutvergießen in Syrien muss endlich ein Ende gesetzt werden.“ Am 15. März 2011 hatte eine Demonstration in der Hauptstadt Damaskus eine Protestwelle gegen das Assad-Regime in Gang gesetzt. Schon in den ersten Tagen wurden mehr als 100 Menschen getötet.

dpa

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