Steinmeier: Wulff-Affäre bringt Politik in Verruf

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Die Affäre um Bundespräsident Christian Wulff bringt nach Überzeugung von SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier die Politik generell in Verruf.

Essen - Die Affäre um Bundespräsident Christian Wulff bringt nach Überzeugung von SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier die Politik generell in Verruf.

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“Viele wollen doch glauben, es sei übliche Praxis in der Politik, ständig nur auf der Suche nach persönlichen Vorteilen zu sein“, sagte er den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Donnerstagausgaben).

Christian Wulffs politisches Leben in Bildern

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Für Wulff werde es “ein langer Weg“, Vertrauen und Respekt zurückzugewinnen. “Und ich habe Zweifel, ob es gelingt.“ Steinmeier fügte hinzu, er bleibe dabei, der Fall Wulff sei eine Causa Merkel. Die Kanzlerin aber “tut so, als lebe sie auf einem anderen Stern als ihr Kabinett, die FDP und der Bundespräsident“.

Deutsche bei Rücktritt Wulffs weiterhin gespalten

In der Frage eines Rücktritts von Bundespräsident Christian Wulff sind die Deutschen weiter gespalten. Laut einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage für den Deutschlandtrend des ARD-“Morgenmagazins“ befürworten 46 Prozent der Bürger einen Rücktritt. 45 Prozent sind der Meinung, Wulff solle weiter Staatsoberhaupt bleiben.

Bei der letzten Umfrage am 9. Januar hatten gleich viele Bürger einen Rücktritt des Bundespräsidenten verlangt. Allerdings waren noch 46 Prozent der Meinung, Wulff solle im Amt bleiben.

dapd

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