Steinmeier mahnt Nahost-Staaten zu Zusammenarbeit

+
Außenminister Steinmeier spricht in Teheran: Heute beendet er seine viertägigen Nahost-Reise mit einem Besuch in Jordanien. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Amman (dpa) - Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat die Staaten im Nahen Osten zur Überwindung der teils enorm tiefen Gräben aufgerufen.

Auf einer Mittelmeer-Konferenz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) appellierte Steinmeier heute in Jordanien dazu, über Gespräche miteinander neues Vertrauen zu schaffen. "Zusammenarbeit kann Vorteile für alle bringen, sogar für erbitterte Gegner."

Steinmeier sagte, die positiven Erfahrungen der OSZE, der europäischen Dachorganisation für Sicherheit, aus dem Kalten Krieg könnten "keine Blaupause" für den Nahen Osten sein. Die Region brauche aber ebenfalls gemeinsame Prinzipien und Prozesse für mehr Sicherheit. Dies könne nur über eine "Politik der kleinen Schritte" erreicht werden.

Deutschland übernimmt am 1. Januar für ein Jahr den Vorsitz der OSZE. Der Organisation gehören heute insgesamt 57 Mitgliedstaaten an. Mehrere Mittelmeeranrainer wie Ägypten oder Israel sind schon seit Jahrzehnten Partnerländer, seit 1998 auch Jordanien. Zuvor war Steinmeier bereits im Iran und in Saudi-Arabien.

Bundesregierung zu Jordanien

OSZE-Mittelmeerkonferenz

Auch interessant

Meistgelesen

AfD-Politiker wünscht sich islamistische Anschläge in Deutschland
AfD-Politiker wünscht sich islamistische Anschläge in Deutschland
SPD-Parteizentrale evakuiert - Polizei gibt Entwarnung
SPD-Parteizentrale evakuiert - Polizei gibt Entwarnung
Serdar Somuncu gegen den IS: „Was muss das für ein elender Gott sein“
Serdar Somuncu gegen den IS: „Was muss das für ein elender Gott sein“
Besuch von Konzert: Guardiola bangte um Frau und Kinder
Besuch von Konzert: Guardiola bangte um Frau und Kinder

Kommentare