Trotz Konjunkturdelle

Steuereinnahmen weiter im Plus

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In den ersten elf Monaten des Jahres belief sich das Steuer-Plus des Staates auf 3,4 Prozent. Foto: Tobias Hase

Berlin - Die Steuereinnahmen des Staates sind trotz der Konjunkturdelle kräftig gestiegen. Im November erhöhte sich das Aufkommen (ohne reine Gemeindesteuern) gegenüber dem Vorjahresmonat um 7,3 Prozent.

Dies ist im bisherigen Jahresverlauf die höchste monatliche Zuwachsrate, wie aus dem aktuellen Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervorgeht. In den ersten elf Monaten beläuft sich das Steuer-Plus auf 3,4 Prozent, was leicht unter dem bisher für 2014 geschätzten Zuwachs liegt.

Das Bundesfinanzministerium geht weiter davon aus, in diesem Jahr weniger neue Schulden zu benötigen als bisher geplant. "Nach aktueller Einschätzung wird die für das Jahr 2014 geplante Nettokreditaufnahme in Höhe von 6,5 Milliarden Euro nicht in voller Höhe benötigt werden", wird in dem Bericht bekräftigt.

Die deutsche Wirtschaft zieht aus Sicht des Finanzministeriums zum Jahresende wieder an. Im 3. Quartal habe sich die deutsche Wirtschaft als stabil erwiesen: "Für das Schlussquartal signalisieren die Indikatoren eine weitere Zunahme der gesamtwirtschaftlichen Aktivität." Der international kritisierte Leistungsbilanzüberschuss Deutschlands ist bis Oktober auf 172,9 Milliarden Euro gestiegen - 26 Milliarden Euro mehr als vor einem Jahr. Andere Länder werfen der Exportnation Deutschland vor, zu wenig zu importieren.

dpa

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