Trotz Verwandtenaffäre

Stewens sieht CSU auf der Siegesstraße

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Christa Stewens hält die Verwandtenaffäre der CSU für ausgestanden.

München - Drei Monate vor der Landtagswahl sieht CSU-Landtagsfraktionschefin Christa Stewens ihre Partei auf der Siegesstraße - trotz der Verwerfungen wegen der Verwandtenaffäre. Diese hält sie für ausgestanden.

„Da sind wir durch“, sagte Christa Stewens am Montag vor Beginn einer Kurzklausur der Fraktionsspitze in Herrsching am Ammersee. Jetzt sollten gemeinsam mit den anderen Fraktionen nur noch die Transparenzregeln für Abgeordnete überarbeitet werden.

Außerdem will Stewens die Zulagen für CSU-Abgeordnete mit bestimmten Funktionen kürzen - dazu zählen neben ihr selbst die stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden oder die Arbeitskreischefs. Sie wolle dies in Herrsching mit ihren Kollegen besprechen, sagte Stewens, wollte aber keinerlei Einzelheiten nennen. Die „Süddeutsche Zeitung“ hatte berichtet, dass Stewens der Fraktionsspitze mehrere Modelle vorschlagen will. Es sollten künftig insgesamt weniger Abgeordnete Zulagen erhalten und diese sollten geringer ausfallen.

Inhaltlich will Stewens in den verbleibenden drei Monaten bis zur Wahl auch mit sozialen Themen punkten. Als Beispiele nannte die ehemalige Sozialministerin eine familienfreundlichere Arbeitswelt und eine bessere Gesundheitsversorgung. Die Fraktionsspitze will auf ihrer Klausur, die an diesem Dienstagmittag zu Ende geht, aber auch über ganz aktuelle Themen wie den Hochwasserschutz beraten.

dpa

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