OB Ude stiehlt Steinbrück die Show

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Der OB steckt den Kanzlerkandidaten in die Tasche: In Berlin erntete Ude den Jubel – nicht Steinbrück.

München - Sie jubeln, sie johlen, sie springen aus den Sitzen: Oberbürgermeister Christian Ude war auf dem SPD-Bundesparteitag der heimliche Star und übertrumpfte Peer Steinbrück.

Münchens OB und Ministerpräsidenten-Kandidat Christian Ude hat die Genossen beim SPD-Bundesparteitag total aus dem Häuschen gebracht und dem möglichen Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück die Show gestohlen! Im fernen Berlin steigt er auf die ganz große Bühne und brilliert. Manch ein Münchner Genosse witzelt schon: „Vielleicht sollten wir ihn zum Kanzlerkandidaten machen …“

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Nach dem sehr zurückhaltenden Applaus für den großen Steinbrück genügte Ude nur ein Satz für Begeisterungsstürme: „Es ist mein voller Ernst, die CSU in die Opposition zu schicken!“ Der OB spricht über Studiengebühren (abschaffen!), Mindestlöhne (einführen!), Kinderbetreuung (verbessern!) und schafft, was Steinbrück misslang: Er trifft mitten ins rote Herz.

„Er ist halt ein hervorragender Redner, er ist authentisch, er hat etwas zu sagen“, sagt der Münchner Parteichef Hans-Ulrich Pfaffmann. In Berlin bleiben dürfe er aber nicht. „Wir brauchen ihn in München, um die Landtagswahl 2013 zu gewinnen.“ Fast zeitgleich findet die Bundestagswahl statt.

tz

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