Frauke Petry spricht von einem „Wunder“

Tagesschau nennt AfD nicht mehr „rechtspopulistisch“

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Frauke Petry, die Bundesvorsitzende der AfD.

Hamburg - Neuerung beim „Tagesschau-Sender“: Wie ARD-aktuell-Chef Dr. Kai Gniffke erklärt, wolle man die Berichterstattung über die AfD künftig wertfreier gestalten und auf ein entscheidendes Wort verzichten. Parteichefin Petry spricht von einem Wunder.

Sie steht für Patriotismus, gegen Einwanderer und die EU, dennoch will die Tagesschau die AfD künftig nicht mehr „rechtspopulistisch“ nennen. Zumindest will sie sich das Wörtchen in diesem Zusammenhang abgewöhnen. Der Grund: Die Berichterstattung über die eigens ernannte Alternative für Deutschland soll wertfreier werden, erklärte der ARD-aktuell-Chef Dr. Kai Gniffke auf dem Evangelischen Medienkongress in Hamburg. 

Wie die Evangelische Nachrichtenagentur berichtet, soll der Chefredakteur die Entscheidung auch damit begründen, dass Zuschauer den Zusatz „rechtspopulistisch“ als belehrend empfunden hätten. Auf Twitter ergänzte er wörtlich, dass er die AfD nach wie vor für rechtspopulistisch halte. Jedoch sei es nicht notwendig, der Partei ständig dieses Attribut zu geben, schließlich sei sie den meisten Leuten mittlerweile bekannt.

Die Vorsitzende Frauke Petry sprach nach dieser Nachricht gleich von einem "Wunder". Auf Facebook schrieb sie: „Das finden wir richtig gut und lange überfällig.“ AfD-Politiker Alexander Gauland hofft nun, dass andere Medien diesem Beispiel folgen.

mke

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