Hashtag #BrusselsLockdown

Brüsseler verschicken Katzenbilder gegen Terrorangst

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Eine Katze steht am Fenster. Die Brüsseler haben am Wochenende hunderte Katzenbilder getwittert.

Brüssel - Die Brüsseler Behörden haben am Wochenende gefordert: Verbreitet bitte keine Details unserer Razzien in den sozialen Medien. Die User twitterten stattdessen Katzenbilder.

Auf Twitter hat sich etwas Einmaliges abgespielt: Die Menschen in Brüssel haben unter dem Hashtag #BrusselsLockdown hunderte Katzenfotos gesendet. Sie hielten sich brav an die Forderung der Polizei, keine Einzelheiten der Anti-Terror-Aktionen in der belgischen Hauptstadt zu verraten.

Die Polizei hatte bei den Razzien 16 Menschen festgenommen, unter ihnen sei jedoch nicht der verdächtige Attentäter der Terroranschläge in Paris gewesen sein.

Lesen Sie alle Entwicklungen zum Terroralarm in Brüssel, dem Terror in Paris und der Terrorwarnung in Hannover in unserem Live-Ticker

Die meisten #BrusselsLockdown-Tweets sind nicht irgendwelche Katzenbilder. Sie sollen aufheitern und der Stimmung in Brüssel ein bisschen den Schrecken nehmen. Sicher gibt es User, die über die teils vermummten Katzen nicht lachen können.

Viele der Tweets transportieren die Botschaft: Wir sind relaxt. Wir lassen uns von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) nicht einschüchtern. Wir sind eine Gemeinschaft und passen auf uns auf.

Die Polizei bedankte sich bei den Bürgern für ihre Zusammenarbeit - mit Cat Content.

Die Aktion #BrusselsLockdown zeigt: Catcontent macht die Internetwelt ein kleines bisschen besser.

Video: Katzenbilder gegen den Terror

sah

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