IS bestätigt Tod einer japanischen Geisel

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Japans Ministerpräsident Shinzo Abe spricht von einer "unverzeihlichen Gewalttat" - und versichert, Japan werde dem Terrorismus niemals nachgeben. Foto: Franck Robichon

Kairo (doa) - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat in einer am Sonntagabend im Internet verbreiteten Radiosendung den Tod einer von zwei japanischen Geiseln bestätigt.

"Die japanische Geisel wurde nach Ablauf einer an Japan gerichteten Frist gerichtet", sagte ein Sprecher des IS-eigenen Radiosenders Al-Bajan in der Aufnahme. Bei der Geisel soll es sich um Haruna Yukawa handeln. Eine zweite Geisel, Kenji Goto, sei noch in der Gewalt des IS.

In der Audiobotschaft nahm die Terrormiliz auch Bezug auf ein bereits am Samstag veröffentlichtes Video. Darin soll Kenji Goto die japanische Regierung um seine Freilassung bitten und neue Bedingungen stellen. Japans Regierungschef Shinzo Abe hielt das Video am Sonntag für glaubwürdig. Darin schlägt der IS einen Gefangenaustausch vor: Für das Leben der Geisel solle die in Jordanien inhaftierte Extremistin Sadschida al-Rischawi freikommen. Die Islamistin war 2005 bei einem Selbstmordattentat gescheitert.  

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