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Tibetische Exilregierung:  Vorwürfe an China

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Der tibetische Exil-Regierungschef Lobsang Sangay

Dharamsala - Die tibetische Exilregierung hat China am 22. Jahrestag der Friedensnobelpreisverleihung an den Dalai Lama Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen.

Ministerpräsident Lobsang Sangay sagte am Samstag bei einer Rede im indischen Dharamsala, dass die Tibeter verzweifelte und beispiellose Handlungen unternähmen, um gegen die unbarmherzige Herrschaft Chinas über ihr Heimatland zu demonstrieren. Mindestens zwölf tibetische Mönche, Nonnen und ehemalige Mönche haben sich dieses Jahr aus Protest gegen China selbst angezündet. Sie forderten Freiheit für Tibet und die Rückkehr des Dalai Lamas in ihr Heimatland. Jedes Jahr gedenken die Exiltibeter am 10. Dezember der Friedensnobelpreisverleihung 1989.

dapd

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