Trotz Hausverbots: Pauli kann's nicht lassen

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Lang ist's her, dass sie sich grün waren: Gabriele Pauli und FW-Chef Hubert Aiwanger im Jahr 2009.

München - Die frühere CSU-Rebellin Gabriele Pauli will trotz Hausverbots zur Bundesmitgliederversammlung der Freien Wähler an diesem Samstag in Geiselwind reisen.

„Ich werde nach Geiselwind fahren und will dort meine Mitgliedsrechte ausüben“, sagte Pauli. „Es gibt keinen Grund, mich dort nicht hineinzulassen.“ Der Bundesvorstand der Freien Wähler hatte einen Wiederaufnahmeantrag Paulis abgelehnt und will ihr in Geiselwind den Zutritt verweigern - was die Landtagsabgeordnete aber nicht akzeptiert. „Man kann nicht einfach aussortieren nach Gutdünken.“

„Jeder kann Mitglied bei den Freien Wählern werden, es sei denn, er stimmt mit den Zielen nicht überein - so ist es in der Satzung geregelt“, betonte Pauli. Und sie habe beispielsweise im Landtag zu 98 Prozent die Beschlüsse der Freien Wähler mitgetragen. „Es ist bei kaum einem wie mir so deutlich, dass er die gleichen Ziele verfolgt.“ Der Vorstand müsse sich an die Satzung halten und könne sie deshalb nicht einfach ablehnen. „Das kann nicht alles willkürlich sein.“

Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger hatte am Dienstag berichtet, dass der Bundesvorstand Paulis Antrag auf Wiederaufnahme abgelehnt habe. Und als Nicht-Mitglied habe sie in Geiselwind keinen Zutritt: „Da kann nicht jeder kommen, nur weil er gerade lustig ist.“

dpa

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