US-Präsident meldet sich via Twitter

Trump klagt: „Größte Hexenjagd der amerikanischen Geschichte“

+
Donald Trump mit Familie im Garten des Weißen Hauses

US-Präsident Donald Trump sieht sich durch die Ernennung eines Sonderermittlers in der Russland-Affäre absolut ungerecht behandelt.

US-Präsident Donald Trump hat die Ermittlungen zu möglichen Verbindungen zwischen seinem Wahlkampfteam und Russland als "Hexenjagd" gebrandmarkt. "Das ist die größte Hexenjagd auf einen Politiker in der US-Geschichte", schrieb Trump am Donnerstag im Kurzbotschaftendienst Twitter.

Trump warf zudem seiner demokratischen Konkurrentin im Wahlkampf, Hillary Clinton, sowie seinem Amtsvorgänger Barack Obama vor, illegal gehandelt zu haben, ohne seine Vorwürfe zu präzisieren. Dabei beklagte er sich, dass in diesen Fällen kein Sonderermittler eingesetzt wurde. "Bei all den illegalen Handlungen des Clinton-Wahlkampfteams und der Obama-Regierung wurde nie ein Sonderermittler ernannt", twitterte der US-Präsident.

Der frühere FBI-Chef Robert Mueller soll als Sonderermittler in der Russland-Affäre um Trump ermitteln. Das Amt ist mit umfassenden Vollmachten ausgestattet und vor politischer Einflussnahme geschützt. 

Bereits am Mittwoch hatte sich Trump als Opfer einer Medienkampagne dargestellt. "Kein Politiker der Geschichte" sei "schlechter oder unfairer" behandelt worden als er, sagte er bei einer Abschlussfeier an der Akademie der US-Küstenwache im Bundesstaat Connecticut.

AFP/dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Nordkorea lässt erneut Rakete über Japan fliegen - der Süden reagiert drastisch
Nordkorea lässt erneut Rakete über Japan fliegen - der Süden reagiert drastisch
Sanktionen prallen an Nordkorea ab - jetzt drohen USA mit totaler Vernichtung 
Sanktionen prallen an Nordkorea ab - jetzt drohen USA mit totaler Vernichtung 
AfD sorgt mit Behauptung über das Oktoberfest für Diskussionen
AfD sorgt mit Behauptung über das Oktoberfest für Diskussionen
Mehr Vergewaltigungen: Das will Bayern dagegen tun
Mehr Vergewaltigungen: Das will Bayern dagegen tun

Kommentare