Kritik an Syrien-Politik

Trump warnt vor „Drittem Weltkrieg“ bei Clinton-Sieg

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Donald Trump.

Doral - Er ist auf dem absteigenden Ast, doch das ist kein Grund für den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump, nicht weiter kräftig gegen seine Konkurrentin auszuteilen.

Trump warf Hillary Clinton vor, mit ihrer Syrien-Politik direkt auf einen Dritten Weltkrieg zuzusteuern. „Sie hat keinen Plan für Syrien. Mit ihr werden wir in einem Dritten Weltkrieg enden“, sagte Trump am Dienstag (Ortszeit) der Nachrichtenagentur Reuters.

Die frühere US-Außenministerin Clinton hatte sich unter anderem für die Einrichtung von Flugverbotszonen über Syrien ausgesprochen, um beispielsweise Luftangriffe auf syrische Städte zu verhindern. Kritiker bemerkten dazu an, dass solche Verbotszonen notfalls militärisch durchgesetzt werden müssten. Diese könne zu einer Konfrontation mit Russland, der wichtigsten Schutzmacht des syrischen Regimes von Machthaber Baschar al-Assad führen. Clinton hat amerikanische Bodentruppen im Irak und in Syrien ausgeschlossen.

„Sie weiß nicht, was sie macht“, sagte Trump weiter. Seiner Einschätzung zufolge kämpfe man nicht mehr allein gegen Syrien, sondern auch gegen Russland und den Iran. „Russland ist eine Atommacht, und auch ein Land, in dem die Waffen funktionieren, im Gegensatz zu anderen Ländern, die reden.“

Nach seiner Einschätzung sei es wichtiger, die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu besiegen, sagte Trump. „Wir sollten uns auf ISIS (die US-Bezeichnung für den IS) konzentrieren, nicht auf Syrien.“ Der Kampf gegen die Terrororganisation habe Vorrang vor anderen außenpolitischen Zielen. Clinton fokussiere sich zu sehr darauf, Assad zu einem Rücktritt zu bewegen, sagte Trump. „Assad ist für mich im Vergleich zu ISIS zweitrangig.“

dpa

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