Türkei will mit Iran über Atomstreit reden

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Der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu will mit dem Iran über den Atomstreit reden.

Istanbul - Der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu will kurzfristig zu Gesprächen über das iranische Atomprogramm nach Teheran reisen. Er will im Atomstreit vermitteln.

Davutoglus Büro versuche, einen Besuch noch am Dienstag oder im Anschluss an eine Reise nach Kasachstan zum Ende der Woche hin zu organisieren, berichtete die türkische Nachrichtenagentur Anadolu. Davutoglu sagte, er habe bereits mit seinem iranischen Kollegen Manuchehr Mottaki telefoniert.

Das iranische Waffenarsenal

Das iranische Waffenarsenal
Präsident Ahmadinedschad hat am Sonntag den Auftrag für die Produktion von hochangereichertem Uran erteilt - eine Geste der Provokation nach den Signalen des Einlenkens vor der Münchner Sicherheitskonferenz. © dpa
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Der Iran unterhält mit mehr als 520 000 Mann die größte Streitmacht im Nahen Osten. © dpa
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Noch bedrohlicher erscheint den Nachbarn und den Westmächten das abgeschirmte Nuklearprogramm des Landes. © dpa
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Der Westen befürchtet, dass das Mullah-Regime in den Besitz von Atomwaffen gelangen will. © dpa
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Raketen, die solche Massenvernichtungswaffen wohl transportieren könnten, hat der Iran bereits. © dpa
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Im Arsenal sind mehrere hundert Geschosse der Typen Schahal 1 und 2, die bis zu 330 und 700 Kilometer weit reichen. © dpa
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Mit den mehrstufigen Raketen Schahab 5 und 6 (auf dem Bild eine Shahab 3) könnten die Iraner sogar Städte in Mitteleuropa angreifen. © dpa
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Für den Bau einer einsatzfähigen Interkontinentalrakete benötigt der Iran jedoch noch zehn bis 15 Jahre, vermuten westliche Experten. © dpa
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Ausgangsbasis für die Herstellung von Atomwaffen ist hoch angereichertes Uran, das iranische Wissenschaftler in den Nuklearfabriken Natans und Ghom herstellen. © dpa
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Der Westen bezweifelt, dass das Atomprogramm wie behauptet nur friedlichen Zwecken dient. © dpa
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Der UN-Sicherheitsrat hat 2006 erstmals den Stopp der Urananreicherung verlangt - ohne Erfolg, trotz späterer Sanktionen. © dpa
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Auf der Münchner Sicherheitskonferenz hat US-Senator Joseph Lieberman jetzt mit einem Militärschlag gegen den Iran gedroht, wenn Wirtschaftssanktionen nicht wirken sollten. © dpa
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Westliche Geheimdienste vermuten, dass der Iran bald genügend Material für eine Bombe haben könnte. Sie rätseln aber, wann ein funktionsfähiger Sprengkopf zur Verfügung steht. © dpa

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Atomstreit mit Iran: US-Spitzenpolitiker droht Krieg an

Ahmadinedschad ordnet Produktion von hoch angerecihertem Uran an

Gegen alle internationalen Proteste hat der Iran seine Urananreicherung hochgefahren. Die Weltgemeinschaft verdächtigt das islamische Land, unter dem Deckmantel der zivilen Nutzung der Atomenergie an Nuklearwaffen zu arbeiten. Die Weltmächte wollen, dass der Anreicherungsprozess auf eine höhere Stufe nicht im Iran selbst, sondern in Russland und Frankreich vorgenommen wird. Sie versprechen sich davon eine bessere Kontrolle. Die Türkei hatte angeboten, dabei Uran aus dem Iran zeitweise treuhänderisch zu lagern.

dpa

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