Türkische Künstler sauer: "Viele bekommen kein Visum"

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Türkische Fahne: Türkische Künstler werfen der Deutschland vor, vielen Türken ein Visum zu verweigern.

Nürnberg - Türkische Künstler haben auf dem Nürnberger Filmfestival Türkei/Deutschland der Bundesrepublik vorgeworfen, vielen Türken ein Visum zu verweigern.

Damit würden die mühsam entstandenen kulturellen Verbindungen beider Länder demontiert. “So viele Brücken kann man nicht bauen, um die Gräben, die durch die deutsche Visapolitik aufgerissen werden, zu überwinden“, sagte Tüncel Kurtiz, eines der bekanntesten Gesichter des türkischen Kinos, laut einer Mitteilung vom Montag.

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Unterdessen konnte das bedeutende Nürnberger Filmfestival bereits am ersten Wochenende einen Besucherrekord verzeichnen. Rund 3500 Zuschauer sahen eine Auswahl der insgesamt 49 Kurz-, Dokumentar- und Spielfilme. Publikumsmagneten waren insbesondere die Diskussionsrunde mit Ehrenpreisträger Fatih Akin am Freitag und die türkische Produktion “Siyah Beyaz - Schwarz Weiß“ über Menschen, deren eigentliches Zuhause eine Bar in Ankara geworden ist. Das Festival endet am 27. März.

dpa

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