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Ab 1. Juli wird die Kfz-Steuer nach CO2-Ausstoß berechnet

Kfz-Steuer: Wer mehr zahlt – wer mehr spart

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Für neu zugelassene Autos ändert sich die Kfz-Steuer

München - Zum 1. Juli tritt die Kfz-Steuer-Reform in Kraft. Erstmals wird die Staatsabgabe nicht mehr nur nach dem Hubraum berechnet.

Künftig wird auch der Schadstoff-Ausstoß berücksichtigt. Je mehr CO2 in die Luft geblasen wird, desto höher ist die Steuer. Das soll die Anschaffung klimafreundlicher Fahrzeuge begünstigen. Wer ab nächster Woche ein neues Auto kauft, sollte sehr genau schauen, bei welchem Fahrzeug er künftig Steuer spart und bei welchem die Kfz-Steuer deutlich höher wird.

Gewinner und Verlierer der neuen Kfz-Steuer

KfZ-Steuer
Zum 1. Juli tritt die Kfz-Steuer-Reform in Kraft. Erstmals wird die Staatsabgabe nicht mehr nur nach dem Hubraum berechnet. Künftig wird auch der Schadstoff-Ausstoß berücksichtigt. Sehen Sie hier die größten Gewinner und Verlierer der Reform. Der größte Verlierer ist der Lamborghini Murcielago. Sein Besitzer muss 442 Euro mehr zahlen. © AP
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Ebenfalls ein Verlierer: Der Audi Q7 3,6 FSI Quattro. Für ihn müssen bei der Kfz-Steuer künftig 197 Euro draufgeschlagen werden. © Hersteller
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Auch ein Verlierer: Der Audi TT Coupe 3,2 Quattro (102,00 € mehr). Erheblich mehr zahlen müssen auch Besitzer eines Mercedes ML 63 AMG (245 Euro, ohne Foto).  © Hersteller
Für einen VW T5 Multivan 2,0 müssen ab 1. Juli 171 Euro mehr Staatsabgabe bezahlt werden. © Hersteller
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Noch ein Verlierer: der VW Touareg 3,0 V6TDI DPF (70 Euro mehr). © Hersteller
Für einen VW Caddy Life 1,6 müssen künftig 74 Euro mehr für die Steuer eingeplant werden. © Hersteller
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Einer der Gewinner: der Audi A3 1,9 TDI e: Die Steuer kostet künftig 113 Euro weniger. © Hersteller
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Geld sparen kann man auch bei einem BMW 118d (118 Euro). © Hersteller
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114 Euro weniger Steuern zahlt man für einen BMW 330d. © Hersteller
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Sparen kann man auch mit einem Citroen C2 HDI 110 FAP (95 Euro). © dpa
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Billiger wird auch die Steuer für einen Daihatsu Sirion (47 Euro). © Hersteller
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Ebenso günstiger: Ein Ford Fiesta 1,6 Econetic (95 Euro). © Hersteller
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Bei einem Honda Civic Type S 2,2i CTDi spart man 101 Euro. © Hersteller
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Als Besitzer eines Mazda (3l) zahlt man bald 48 Euro weniger. © Hersteller
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Bei einem Opel Astra 1,7 CDTiEco zahlt man künftig 101 Euro weniger. © Hersteller
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Ein Gewinner: Der Seat Ibiza 1,9 TDI (113 Euro weniger) © Hersteller
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Smartfahrer (cdi 33kw) sparen 47 Euro. © Hersteller
Besitzer eines Toyota Auris 2,0 D-4D sparen 58 Euro. © Hersteller
Bei einem Toyota Avensis 2,2 D4D sind es sogar 83 Euro. © Hersteller
Golffahrer können bis zu 118 Euro sparen. © Hersteller
Bei einem VW Passat sind es 31 Euro. © Hersteller
VW-Polo-Fahrer (1,6 TDI DPF neu) sparen rund 95 Euro. © Hersteller

Der ADAC hat für die tz eine Tabelle erstellt, in der rund 170 Automodelle, die in der Verkaufsstatistik oben stehen, aufgeführt sind. Aus der rechten Spalte ersehen Sie, wo man künftig spart und wo man zahlt.

ADAC-Sprecher Marcus Krüger weist noch auf einige Besonderheiten hin: „Wer sein Auto seit dem 5. November 2008 zugelassen hat oder bis 30. Juni zulässt, bei dem legt das Finanzamt automatisch das für den Autokäufer günstigere Steuersystem zugrunde.“

Der zweite Clou: Wer bis zum 30. Juni einen Neuwagen der Euro-Normen IV, V oder VI zulässt, kommt noch in den Genuss der Steuerbefreiung. Bei der Euro-Norm IV ist ein Jahr lang keine Kfz-Steuer fällig. Fahrzeuge der Klassen V und VI sind bis zum 31. Dezember 2010 generell von der Abgabe befreit. Krüger: „Wer nicht gerade ein Auto der Luxusklasse kauft, dürfte es aufgrund des Verkaufsbooms wegen der Abwrackprämie aber schwer haben, im Handel bis 30. Juni noch ein Fahrzeug zu erhalten und zuzulassen.“

KHD

Die Tabelle als PDF

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