Ude über "Gutti": "Das ist die Nachricht des Tages"

Müchen - Der designierte SPD-Spitzenkandidat für die bayerische Landtagswahl, Christian Ude, amüsiert sich über den Verzicht Karl-Theodor zu Guttenbergs auf ein politisches Comeback.

 “Das ist wohl die Nachricht des Tages, nachdem die CSU und vor allem Horst Seehofer es derart frohgemut und optimistisch angekündigt haben, ist jetzt wohl die Verwunderung weit über Bayern hinaus doch sehr groß“, sagte der Münchener Oberbürgermeister am Freitag in München. Die Geschichte lehre, “wie seriöse und belastbar Ankündigungen und Versprechungen des bayerischen Ministerpräsidenten“ seien, spottete Ude.

Als Watschn für Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sieht der SPD-Spitzenkandidat für die bayerische Landtagswahl 2013, Christian Ude, Karl-Theodor zu Guttenbergs Absage an die CSU. Vor wenigen Tagen noch habe Seehofer in Kreuth den Eindruck erweckt, “die CSU werde mit offenen Armen den Messias Karl-Theodor zu Guttenberg wieder in ihre Reihen aufnehmen und ihm eine wichtige Rolle zugestehen“, spottete der Münchner Oberbürgermeister am Freitag im Pesseclub München. Aber der CSU-Vorsitzende müsse “schon am 20. Januar sagen: April, April! Daraus wird nichts!“

So kurz sei die Verfallsdauer der frohen Botschaften aus Kreuth noch nie gewesen. Das zeige, wie seriös und wie belastbar Seehofers Ankündigungen seien, sagte Ude. Dass der frühere Verteidigungsminister und CSU-Hoffnungsträger Guttenberg nicht in die deutsche Politik zurückkehre, “das ist wohl die Nachricht des Tages“. Der CDU/CSU bleibe jetzt nur noch der Bundespräsident als Thema. “Ich würde ein neues Jahr nicht so beginnen wollen“, spottete Ude.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

auch interessant

Meistgelesen

Trump radiert an "Day One" bereits Obamas Erbe aus
Trump radiert an "Day One" bereits Obamas Erbe aus
US-Presse sagt Donald Trump den Kampf an
US-Presse sagt Donald Trump den Kampf an
USA ziehen sich aus Handelsabkommen TPP zurück
USA ziehen sich aus Handelsabkommen TPP zurück
Millionen protestieren gegen Trump - Präsident greift Medien an
Millionen protestieren gegen Trump - Präsident greift Medien an

Kommentare