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Ukraine-Krieg: Biden entsendet tausende Soldaten nach Deutschland - Putin wird „Konsequenzen tragen“

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Von: Klaus-Maria Mehr, Felix Durach

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Ukraine-Konflikt: US-Präsident Joe Biden hat in einer Ansprache am Donnerstag harte Sanktionen gegen Russland angekündigt und Putin scharf kritisiert.

Update vom 24. Februar, 20.30 Uhr: Wie US-Präsident Joe Biden bereits in seiner Rede angekündigt hatte, entsenden die USA weitere Truppen nach Deutschland. Wie ein Verteidigungsvertreter nach dem Ansprach in Washington erklärte, sollen insgesamt 7000 US-Soldaten nach Deutschland entsendet werden. Die Truppen sollen in den kommenden Tagen aufbrechen. Die Entsendung diene der „Abschreckung gegen russische Aggression“.

Ukraine-Konflikt: Biden über Putin - „er will die Sowjetunion wiederherstellen“

Update vom 24. Februar, 20.00 Uhr: Er habe aktuell keine Pläne, mit Putin zu sprechen, erklärt Biden auf die Rückfrage einer anwesenden Journalistin. Sanktionen gegen den russischen Präsidenten würden auf dem Tisch liegen, erklärt der US-Präsident. Eine Rückfrage, warum die USA diese Sanktionen nicht schon heute beschließen würde, lies Biden jedoch unbeantwortet.

Mit Blick auf die Beziehungen zwischen den USA und Russland spricht Biden von einem „kompletten Bruch“, der nun stattgefunden habe. Kurz darauf beendet der US-Präsident die Pressekonferenz und tritt von den Mikrofonen zurück.

Update vom 24. Februar, 19.55 Uhr: „Ich werde alles in meiner Macht Stehende tun, um die Auswirkungen auf die US-Amerikaner auf die Ölpreise klein zuhalten“, verspricht der US-Präsident. „Amerika setzt sich gegen Bullys ein. Amerika setzt sich für Frieden ein“, erklärt Biden weiter. „Die ganze Welt sieht nun, worum es Putin und dem Kreml wirklich geht: blanke Aggression. Er hat viel größere Ambitionen in der Ukraine. Er will nämlich die ehemalige Sowjetunion wiederherstellen. Darum geht es hier“, so Biden. Eine Einstellung, der sich die USA und ihre Partner entgegenstellen werde. „Wir werden sicherstellen, dass Russland für den Angriff wirtschaftlich bezahlen wird.“ Putins Aggressionen werden Russland schwächer und den Rest der Welt stärker zurücklassen, verspricht der US-Präsident. „Die Freiheit wird siegen“, endet Biden sein Statement.

Ukraine-Konflikt: Biden verkündet neue Sanktionen - Putin wird die „Konsequenzen tragen“

Update vom 24. Februar, 19.53 Uhr: Wir werden einen Schlag gegen Russland ausüben, der es ihnen schwer macht, sich in den kommenden Jahren zu modernisieren“, so Biden und kündigt harte Sanktionen für den Technologie-Sektor an. Der US-Präsident kündigt weiterhin an, dass US-Truppen nicht zu Kampfeinsätzen in die Ukraine geschickt werden. Sie werden jedoch die Nato-Außengrenzen beschützen. Die Nato sei „geeinter und entschlossener“, als je zuvor. Das Truppenaufkommen an den Außengrenzen im Baltikum werde man nun zusätzlich verstärken. Auch nach Deutschland sollen als Teil der Nato-Reaktion weitere US-Truppen entsendet werden.

Update vom 24. Februar, 19.50 Uhr: „Putin ist der Aggressor. Putin hat diesen Krieg gewählt. Nun werden er und sein Land die Konsequenzen tragen müssen. Die Vereinigten Staaten machen das nicht alleine“, erklärt Biden mit Blick auf die weitreichenden Sanktionen, die vor allem Russland treffen sollen und den Schaden auf die G7-Staaten gering halten sollen. „Wir limitieren Russlands Möglichkeiten, Geschäfte in Dollar, Pfund oder Euro zu machen“, so die Ankündigung. Darüber hinaus habe man damit begonnen, diverse russischen Banken von dem amerikanischen Finanzsystem auszuschließen. Darunter auch Russlands zweitgrößte Bank VTB. Auch weitere Sanktionen gegen Oligarchen kündigt der Präsident an.

Ukraine-Konflikt: Biden spricht von „inszeniertem Theater in Moskau“

Update 19.44 Uhr: „Wladimir Putin hat diesen Angriff seit Monaten geplant“, beginnt der US-Präsident sein Statement und erklärt, dass der russische Präsident seinen Angriff auch durch das Aufbauen von Feldlazaretten und Ansammeln von Blutkonserven vorbereitet hatte. „Wir haben ein inszeniertes Theater in Moskau gesehen“, so Biden weiter. Russland habe fälschlicherweise behauptet, dass die Ukraine Kernwaffen plane und Genozide in der Ostukraine durchführen würde. Bereits vor etwa 30 Jahren nahm die Ukraine-Krise ihren Anfang*.

Update vom 24. Februar, 19.40 Uhr: Die Ansprache des US-Präsidenten beginnt.

Update vom 24. Februar, 19.29 Uhr: Der US-Präsident sollte in Kürze vor die Mikrofone treten.

Update vom 24. Februar, 19.22 Uhr: In knapp zehn Minuten beginnt Joe Biden mit seiner Ansprache über die russischen Angriffe in der Ukraine-Krise. Im Voraus sprach der US-Präsident von „verheerenden“ Sanktionen, welche die G7 gegen Russland auf den Weg bringen wird.  „Wir stehen an der Seite des mutigen ukrainischen Volkes“, erklärte Biden über Twitter.

Ukraine-Konflikt: Biden spricht in Washington über die russischen Angriffe und Putin

Update vom 24. Februar, 18.30 Uhr: Der US-Präsident lässt auf sich warten. Wie das Weiße Haus nun verkündet, wird Biden seine Ansprache mit einer Stunde Verspätung beginnen. Die Rede des 79-Jährigen wird somit erst um 19.30 Uhr (MEZ) und nicht wie ursprünglich angekündigt um 18.30 Uhr ausgestrahlt. Einen Grund für die Verzögerung nannte die US-Regierungszentrale nicht.

Update vom 24. Februar, 18.26 Uhr: In wenigen Minuten wird US-Präsident Joe Biden in Washington D.C. vor die Mikrofone treten und eine Ansprache zu den russischen Angriffen auf die Ukraine halten.

Washington, 17.33 Uhr: In weniger als einer Stunde will sich US-Präsident Joe Biden* live zum russischen Einmarsch in die Ukraine äußern. Sie verfolgen sein Statement oben live im Video und hier im Ticker. Mit Spannung wird erwartet, ob sich die USA mit den anderen G7-Staaten auf weitere Sanktionen einigen konnten und ob die USA selbst weitere Schritte gegen Putins Russland* unternehmen wird. Diese Karte zeigt die bereits eroberten Gebiete im Ukraine-Krieg.

Ukraine-Konflikt: Russlands Einmarsch . Biden zuhause unter Beschuss

Normalerweise herrscht in den USA in Krisenzeiten so etwas wie ein Burgfrieden im politischen Washington. Doch diese Regel gilt offenbar spätestens seit der Trump-Ära nicht mehr. Ex-Präsident Donald Trump und weitere Republikaner spinnen aktuell eifrig an der Erzählung, dass Putin nur aufgrund der schwach wirkenden neuen US-Administration diesen totalen Angriff auf die Ukraine wagte. Wenn sich also Biden gegenüber diesen immer lauter werdenden Vorwürfen zumindest nicht noch angreifbarer machen möchte, muss er jetzt klare Kante zeigen. Wenngleich aktuell keiner davon ausgeht, dass Biden Russland militärisch drohen wird. Alle News zum Ukraine-Konflikt finden Sie in unserem Live-Ticker. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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