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Ukraine-Krieg: Bomben auf Theater mit möglicherweise mehr als 1000 Schutzsuchenden – „Kinder“-Schriftzug entdeckt

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Von: Patrick Mayer, Andreas Schmid, Franziska Schwarz, Stephanie Munk

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Die Angriffe russischer Streitkräfte im Ukraine-Krieg treffen offenbar immer mehr Zivilisten. Jetzt soll Russland ein Theater voller Schutzsuchender bombardiert haben. Der News-Ticker.

Update vom 17. März, 11.22 Uhr: Die Ukraine kündigt Russland einen noch intensiveren Kampf an, falls ihre Hauptstadt Kiew von den Angreifern erobert werden sollte. Von dem Szenario gehe man zwar nicht aus, sagte Olexij Arestowitsch, Berater des Büroleiters von Präsident Wolodymyr Selenskyj, der italienischen Zeitung La Repubblica. „Aber wir haben einen Plan. Wenn wir Kiew verlieren, wird die Regierung weitermachen wie bis jetzt. Der Widerstand geht weiter. Und er wird noch schärfer, weil von einem Wunsch nach Rache geschürt.“

Update vom 17. März, 10.32 Uhr: Bei einem schweren Bombenangriff auf ein Theater in der belagerten ukrainischen Hafenstadt Mariupol ist der Luftschutzkeller des Gebäudes Angaben eines Parlamentsabgeordneten zufolge intakt geblieben. „Nach einer schrecklichen Nacht der Ungewissheit am Morgen des 22. Kriegstages endlich gute Nachrichten aus Mariupol! Der Luftschutzbunker hat standgehalten“, schrieb Serhij Taruta am Donnerstagvormittag auf Facebook.

Update vom 17. März, 9.41 Uhr: Der stellvertretende Bürgermeister von Mariupol hat im Ukraine-Krieg von katastrophalen Zuständen in der seit vielen Tagen von Russland belagerten ukrainischen Hafenstadt berichtet. Besonders dramatisch sei die mangelnde Wasserversorgung, sagte Serhij Orlow dem Magazin Forbes Ukraine. „Ein kleiner Teil der Menschen kann privat Wasser aus Brunnen entnehmen“, sagte er in dem Interview. Da die Heizungen ohnehin nicht mehr funktionierten, entnähmen manche Wasser aus den Heizungsrohren, um es zu trinken. „Manche sagen auch, dass sie es aus Pfützen nehmen. Als es Schnee gab, haben sie den geschmolzen.“ Orlow sagte weiterhin, dass 80 bis 90 Prozent der Gebäude in Mariupol bombardiert worden seien. „Kein einziges Gebäude ist unbeschädigt.“

Update vom 17. März, 9.25 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat soeben eine Rede vor dem Deutschen Bundestag gehalten. Selenskyj war per Video zugeschaltet. Der ukrainische Präsident, dessen Land sich seit drei Wochen im Krieg mit Russland befindet, sprach Kanzler Olaf Scholz direkt an und formulierte den Vorwurf, dass die Wirtschaft für Deutschland lange im Vordergrund stand. Im Live-Ticker erfahren Sie alles über Selenskyjs Rede.

Update vom 17. März, 6.28 Uhr: Menschen können die bombardierte Hafenstadt Mariupol nun mit Privatautos verlassen. Das meldete ihr Bürgermeister Wadim Bojchenko in der Nacht auf Telegram. Binnen zwei Tagen seien rund 6500 Autos aus Mariupol herausgekommen, teilte er laut der Nachrichtenagentur dpa weiter mit. Doch gebe es keine Feuerpause, die Menschen seien unter Beschuss geflohen. 

Stadtrat: In bombardiertem Theater in Mariupol waren mehr als 1000 Schutzsuchende

Update vom 17. März, 5 Uhr: Ukrainischen Behördenangaben zufolge haben sich mehr als 1000 Menschen in dem Theater in der ukrainischen Stadt Mariupol befunden, das am Mittwoch Ziel eines wohl verheerenden Bombenangriffs geworden ist. Der Vorfall sei eine „weitere Tragödie“ in der Stadt, schrieb Bürgermeister Wadim Bojchenko in der Nacht zu Donnerstag auf seinem Telegram-Kanal. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte in einer Videobotschaft, die Menschen hätten dort Schutz vor Beschuss gesucht. Nun sei das Gebäude zerstört. Man habe noch keine Informationen zu Todesopfern.

Auf Satelliten-Aufnahmen des Unternehmens Maxar Technologies ist das Stadttheater (Stand 14. März) vor dem Angriff zu sehen. Klar erkennbar sind auf den Boden geschriebene Wörter vor und hinter dem Gebäude, in dem mehr als 1000 Menschen Zuflucht gesucht haben sollen. Wie fr.de berichtet handelt es sich um das russische Wort „Kinder“.

Ukraine Aktuell: ZDF zeigt erschütternde Bilder aus Krankenhaus in Mariupol

Update vom 16. März, 22.15 Uhr: Das „heute journal“ des ZDF hat am Abend erschütternde Bilder aus einem zerbombten Krankenhaus im ukrainische Mariupol gezeigt. In den Sequenzen waren auch etliche auf dem Boden aufgereihte und notdürftig abgedeckte Leichen zu sehen, darunter wohl auch Kleinkinder. Es sind seltene Bilder aus der schwer umkämpften Großstadt im Südosten des Landes, über die der russische Machthaber Wladimir Putin und seine Armee mutmaßlich einen Landkorridor auf die Krim errichten wollen.

Dr. Valerij Drengar, ein Arzt aus Mariupol, erzählt dem ZDF, dass die meisten Krankenhäuser nach den Bombardements zerstört seien, die Leichenhallen würden keine Toten mehr aufnehmen. Stattdessen werden diese im Keller der offenbar schwer beschädigten Klinik abgelegt. Schätzungen zufolge seien seit Beginn des russischen Einmarsches 2300 Zivilisten im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Krieg in Mariupol getötet worden, heißt es im Bericht des „heute journal“.

„Eigentlich ist man als Arzt vieles gewohnt, aber diese Bilder hier werde ich nicht mehr aus dem Kopf bekommen“, sagt Mediziner Drengar in dem Beitrag. Am Dienstag konnten laut ZDF rund 20.000 Zivilisten mittels eines Fluchtkorridors aus der Großstadt mit ihren rund 450.000 Einwohnern gerettet werden. Am Mittwoch sei jedoch ein weiterer Flüchtlingskonvoi beschossen worden.

Seltene Einblicke im Ukraine-Krieg: der Arzt Dr. Valeriy Drengar aus Mariupol.
Seltene Einblicke im Ukraine-Krieg: der Arzt Dr. Valeriy Drengar aus Mariupol. © Screenshot ZDF

Ukraine-Krieg: Zerstörtes Theater in Mariupol - Kiew und Moskau geben sich gegenseitig die Schuld

Update vom 16. März, 20.45 Uhr: Kiew und Moskau haben sich gegenseitig die Schuld für einen vermeintlichen Angriff auf Hunderte Zivilisten in einem Theater in der ukrainischen Hafenstadt Mariupol gegeben. Russische Soldaten hätten am Mittwoch keinerlei Luftangriffe gegen Bodenziele in Mariupol ausgeführt, teilte das russische Verteidigungsministerium der Agentur Interfax zufolge mit. „Nach verfügbaren zuverlässigen Daten“ hätte das ukrainische nationalistische Regiment Asow das zuvor bereits verminte Theatergebäude attackiert, hieß es.

Zuvor hatte der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba Russland für den Angriff verantwortlich gemacht. „Ein weiteres entsetzliches Kriegsverbrechen in Mariupol“, twitterte er. „Heftiger russischer Angriff auf das Drama-Theater, wo sich Hunderte unschuldiger Zivilisten versteckt haben.“ Das Gebäude sei vollständig zerstört. Die Angaben beider Seiten ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Auch Angaben zu Opfern lagen zunächst nicht vor.

Ukraine-Krieg: Fotos zeigen völlig zerstörtes Theater von Mariupol

Neben dem Theater soll ukrainischen Angaben zufolge am Mittwoch noch ein weiterer Ort bombardiert worden sein, an dem sich Zivilisten aufhielten. Getroffen worden sei ein Schwimmbad, in dem Frauen mit Kindern sowie Schwangere Schutz gesucht hätten, meldete die Agentur Unian unter Berufung auf den Chef der Militärverwaltung des Gebiets Donezk, Pawlo Kyrylenko, am Mittwochabend. Menschen seien verschüttet worden, sagte Kyrylenko demnach. Auch für diesen Angriff machte die ukrainische Seite russische Soldaten verantwortlich.

Mariupol ist seit Wochen von russischen Truppen eingeschlossen und wird von mehreren Seiten aus beschossen. Hunderttausende Menschen sollen unter katastrophalen Bedingungen in der Stadt am Asowschen Meer eingeschlossen sein.

Ukraine-Krieg: Hunderte Zivilisten drin? Kiew wirft Russland Bombardement von Theater vor

Update vom 16. März, 20.04 Uhr: Russische Einheiten haben nach ukrainischen Angaben ein Theater in der südostukrainischen Hafenstadt Mariupol bombardiert, in dem sich Hunderte Menschen aufgehalten haben sollen. Angaben zu möglichen Opfern lagen zunächst nicht vor.

„Ein weiteres entsetzliches Kriegsverbrechen in Mariupol“, twitterte Außenminister Dmytro Kuleba am Mittwoch. „Heftiger russischer Angriff auf das Drama-Theater, wo sich Hunderte unschuldiger Zivilisten versteckt haben.“ Das Gebäude sei vollständig zerstört. „Die Russen müssen gewusst haben, dass dies ein ziviler Unterschlupf war.“ Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

Dieses auf Telegram kursierende Bild soll ein Theater in Mariupol zeigen, das unter Beschuss geraten sei.
Dieses auf Telegram kursierende Bild soll ein Theater in Mariupol zeigen, das unter Beschuss geraten sei. © Screenshot Telegram/MariupolNow

„Es ist noch immer unmöglich, das Ausmaß dieser furchtbaren und unmenschlichen Tat zu erfassen“, teilte die Stadtverwaltung bei Telegram mit. Der zentrale Bau und der Eingang zum Schutzkeller in dem Gebäude seien zerstört worden.

Update vom 16. März, 18.30 Uhr: Die russischen Truppen sollen im Ukraine-Krieg weiter schwere Verluste erleiden. Im umkämpften Mariupol soll der nächste Generalmajor Wladimir Putins gefallen sein.

Ukraine-Krieg: Fast zwei Millionen Flüchtlinge in Polen angekommen

Update vom 16. März, 17.32 Uhr: Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine haben sich rund 1,92 Millionen Menschen in Polen in Sicherheit gebracht. Das teilte der polnische Grenzschutz am Mittwoch beim Kurznachrichtendienst Twitter mit. Am Dienstag seien weitere 66.600 Ukrainer abgefertigt worden, hieß es. Dies sei ein Rückgang um sieben Prozent im Vergleich zum Vortag.

Die Ukraine - flächenmäßig das größte Land in Europa - hatte vor Beginn des russischen Angriffs mehr als 44 Millionen Einwohner. Es gibt derzeit keine offiziellen Angaben dazu, wie viele der Kriegsflüchtlinge in Polen geblieben und wie viele bereits in andere EU-Staaten weitergereist sind. Polen und die Ukraine verbindet eine mehr als 500 Kilometer lange Staatsgrenze.

Krieg in der Ukraine: Internationaler Gerichtshof richtet sich an Russland

Update vom 16. März, 16.53 Uhr: Der Internationale Gerichtshof hat angeordnet, dass Russland sofort die militärische Gewalt in der Ukraine beenden muss. Das höchste Gericht der Vereinten Nationen gab am Mittwoch in Den Haag einer Klage der Ukraine gegen Russland statt.

An den mündlichen Verhandlungen in der vergangenen Woche hatten keine Vertreter Russlands teilgenommen. Der Internationale Gerichtshof ist das zentrale Rechtsprechungsorgan der Vereinten Nationen und entscheidet über Streitigkeiten zwischen Ländern. Urteile des UN-Gerichts sind zwar bindend. Doch das Gericht besitzt keine Machtmittel, um einen unterlegenen Staat zu zwingen, ein Urteil umzusetzen.

Krieg in der Ukraine: EU schließt Ukraine und Moldau an westeuropäisches Stromnetz an

Update vom 16. März, 16.45 Uhr: Die Ukraine und die Republik Moldau sind am Mittwoch an das westeuropäische Stromnetz angeschlossen worden. „In diesem Bereich ist die Ukraine jetzt ein Teil Europas“, erklärte die EU-Energiekommissarin Kadri Simson. Die Europäische Union werde Gasströme in die Ukraine und die Energielieferung sicherstellen, fügte Simson hinzu. Bis vor kurzem waren die Ukraine sowie Moldau an das russische Stromnetz angebunden.

Wenige Tage nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine hatten sich die für Energie zuständigen Minister der 27 EU-Länder darauf geeinigt, die Ukraine und Moldau an das westeuropäische Stromnetz anzuschließen. Simson hatte betont, dass dies jedoch „technisch anspruchsvoll“ sei. Während die Verbindung das Risiko von Stromausfällen in Teilen der EU birgt, präsentierte Brüssel den Schritt nun als Teil der Solidarität der EU mit der Ukraine.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj begrüßte die Synchronisierung des Stromnetzes seines Landes mit der westeuropäischen Versorgung. Die Ukraine sei „ein Mitglied der Energieunion der EU“ geworden, schrieb Selenskyj im Onlinedienst Twitter. Er bedankte sich bei Simson und Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Von der Leyen schrieb auf Twitter, sie begrüße den Schritt, um „Lichter anzulassen und Häuser warmzuhalten in diesen dunklen Zeiten“.

Krieg in der Ukraine: Dokumente für Friedensverhandlungen wohl ausgearbeitet

Update vom 16. März, 16.02 Uhr: Ist ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs in Sicht? Die Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland über ein Kriegsende werden offensichtlich konkreter. Es würden Dokumente ausgearbeitet für mögliche direkte Gespräche zwischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, zitierte die russische Staatsagentur Ria Nowosti den ukrainischen Präsidentenberater Mychajlo Podoljak am Mittwoch aus einem Interview mit dem US-Sender PBS.

„Der einzige Weg, diesen Krieg zu beenden, sind direkte Gespräche der beiden Präsidenten. Daran arbeiten wir bei diesen Verhandlungen“, sagte Podoljak demnach. Derzeit würden diese Dokumente ausgearbeitet, welche die Staatschefs dann vereinbaren und unterzeichnen können. „Das könnte schon bald passieren.“ Selenskyj hatte wiederholt ein Treffen mit Putin angeboten, Moskau reagierte darauf aber stets äußerst zurückhaltend.

Nach Informationen der Zeitung Financial Times arbeiten beide Seiten an einem 15-Punkte-Plan. An erster Stelle stünden die von Russland geforderte Neutralität und Entmilitarisierung der Ukraine sowie der von Kiew verlangte Abzug russischer Truppen. Territoriale Streitfragen sollten demnach erst später diskutiert werden.

Ukraine News: Selenskyj mit emotionaler Videoansprache in den USA

Update vom 16. März, 15.10 Uhr: In einer emotionalen Videoansprache hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Mittwoch vor beiden Kammern des US-Kongresses gesprochen. Er appellierte erneut mit Nachdruck, eine Flugverbotszone einzurichten. Russland habe den Himmel über der Ukraine in eine Quelle des Schreckens und des Todes verwandelt, sagte Selenskyj zu den US-Senatoren und Kongressabgeordneten. Die Flugverbotszone sei notwendig, damit Russland die ukrainischen Städte nicht mehr „terrorisieren“ könne, forderte er. Solchen Terror habe es in Europa seit 80 Jahren nicht mehr gegeben, betonte er.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach am Mittwoch vor dem US-Kongress.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach am Mittwoch vor dem US-Kongress und forderte im Ukraine-Krieg eine Flugverbotszone. © J. Scott Applewhite/dpa

Unter anderem erinnerte er die Amerikaner bei seinem Hilfsappell an ihre eigenen Kämpfe gegen Angreifer. „Erinnern Sie sich an Pearl Harbor“, sagte er mit Blick auf den japanischen Angriff 1941. „Erinnern Sie sich an den 11. September“, fügte er mit Blick auf die Terroranschläge von New York und Washington hinzu. „Wir brauchen Sie jetzt.“ Bei der Verteidigung der Ukraine gehe es um mehr als nur um das Land, betonte der Präsident. „Russland hat nicht nur uns angegriffen, nicht nur unser Land, nicht nur unsere Städte, es hat eine brutale Offensive gegen unsere Werte gestartet.“

Eine Flugverbotszone würde es der russischen Luftwaffe erschweren, Ziele in der Ukraine anzugreifen. Die Durchsetzung einer Flugverbotszone durch die USA oder das Verteidigungsbündnis Nato gilt derzeit allerdings als ausgeschlossen.

Ukraine-Krieg: Russen sollen Zivilisten beim Brotkaufen erschossen haben

Update vom 16. März, 14.15 Uhr: In der ukrainischen Stadt Tschernihiw sollen russische Streitkräfte auf Zivilisten geschossen haben. Diese standen offenbar an, um Brot zu kaufen. Zehn Zivilisten sollen bei dem Angriff, der sich gegen 10 Uhr (Ortszeit) ereignet haben soll, gestorben sein. Das geht aus einem Tweet des ukrainischen Parlaments hervor. Die Informationen sind nicht unabhängig zu verifizieren. Ein Video soll den Angriffsort und die Todesopfer zeigen.

Update vom 16. März, 12.05 Uhr: Seit Beginn des russischen Angriffs gegen die Ukraine sind nach Angaben aus Kiew mehr als 100 Kinder getötet worden. Bisher seien 103 Kinder ums Leben gekommen und mehr als 100 verletzt worden, schrieb Generalstaatsanwältin Iryna Wenediktowa am Mittwoch bei Facebook. „Die Invasoren töten täglich mindestens fünf Kinder.“ Die Zahlen seien nicht vollständig, da Gebiete, in denen heftig gekämpft wird oder die von Russland besetzt sind, nicht zugänglich seien. Rund 400 Schulgebäude und Lehreinrichtungen seien angegriffen, etwa 60 vollständig zerstört worden, schrieb Wenediktowa weiter. Sie forderte die UN zu einer Untersuchung auf.

Ein Feuerwehrmann schnappt nach Luft, nachdem er ein durch Bombenbeschuss des russischen Militärs zerstörtes Wohnhaus verlassen hat. Während die Regierungschefs von Polen, Tschechien und Slowenien am heutigen Dienstag zu einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj nach Kiew reisen, rückte die militärische Offensive Russlands mit einer Reihe von Angriffen auf ein Wohnviertel im Zentrum von Kiew näher auf die Hauptstadt der Ukraine zu.
Ein Feuerwehrmann schnappt nach Luft, nachdem er ein durch Bombenbeschuss des russischen Militärs zerstörtes Wohnhaus verlassen hat. Während die Regierungschefs von Polen, Tschechien und Slowenien am heutigen Dienstag zu einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj nach Kiew reisen, rückte die militärische Offensive Russlands mit einer Reihe von Angriffen auf ein Wohnviertel im Zentrum von Kiew näher auf die Hauptstadt der Ukraine zu. © Vadim Ghirda/dpa

Update vom 16. März, 11.45 Uhr: Zivilisten aus umkämpften Städten und Dörfern in der Ukraine können nach Angaben aus Kiew am Mittwoch nicht auf eine Evakuierung hoffen. Kiew habe keine Antwort auf seine ans Rote Kreuz gerichteten Vorschläge erhalten, sagte Vizeregierungschefin Iryna Wereschtschuk in einem am Mittwoch veröffentlichten Video. „Die Frage humanitärer Korridore für Isjum und Mariupol ist offen. Es ist derzeit unmöglich, Menschen dort gefahrlos herauszuholen“, sagte Wereschtschuk. „Wege für die Lieferung von Lebensmitteln und Medikamenten in eroberte Städte werden ausgearbeitet.“

Ukraine-Krieg: Kiew wirft Russland Geiselnahme in Krankenhaus in Mariupol vor

Update vom 16. März, 11.11 Uhr: Die Ukraine hat Russland im Ukraine-Krieg eine Geiselnahme in einem Krankenhaus der südostukrainischen Hafenstadt Mariupol vorgeworfen. Vizeregierungschefin Iryna Wereschtschuk sagte in einer Videobotschaft vom Mittwoch, insgesamt handele es sich um etwa 400 Zivilisten. „Und jetzt wird aus dem Krankenhaus heraus geschossen“, sagte Wereschtschuk. Zuvor hatte bereits die Hilfsorganisation Media Initiative for Human Rights entsprechende Vorwürfe erhoben. Von russischer Seite gab es zunächst keine Stellungnahme. Die Angaben können nicht unabhängig überprüft werden.

Update vom 16. März, 10.35 Uhr: Zivilisten aus umkämpften Städten und Dörfern in der Ukraine können nach Angaben aus Kiew am Mittwoch nicht auf eine Evakuierung hoffen. Kiew habe im Ukraine-Krieg keine Antwort auf seine ans Rote Kreuz gerichteten Vorschläge erhalten, sagte Vizeregierungschefin Iryna Wereschtschuk in einem am Mittwoch veröffentlichten Video. „Die Frage humanitärer Korridore für Isjum und Mariupol ist offen. Es ist derzeit unmöglich, Menschen dort gefahrlos herauszuholen“, sagte Wereschtschuk. „Wege für die Lieferung von Lebensmitteln und Medikamenten in eroberte Städte werden ausgearbeitet.“

Ukraine-Krieg: „Heute wurde eine blutige Linie überquert“ - über 100 tote Kinder sorgen für Entsetzen

Update vom 16. März, 10 Uhr: Seit Beginn des Ukraine-Kriegs sind nach Angaben aus Kiew mehr als 100 Kinder getötet worden. „Heute wurde eine blutige Linie überquert“, twitterte das ukrainische Verteidigungsministerium am Mittwoch unter Verweis auf die Zahl. „Jede Minute verlässt ein Kind die Ukraine, um dem Krieg zu entkommen. Russland wird zur Verantwortung gezogen werden und wird für alles bezahlen“, betonte das Ministerium. Zuvor hatten die ukrainischen Behörden von Hunderten zerstörten Schuleinrichtungen berichtet. Die Angaben sind nicht unabhängig überprüfbar.

Update vom 16. März, 9.25 Uhr: Im Osten der Ukraine dauern nach russischen Angaben die heftigen Gefechte um die Großstadt Sjewjerodonezk an. Einheiten der selbst ernannten Volksrepublik Luhansk kämpften an den Stadtgrenzen im Nordwesten, Nordosten und Osten, sagte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, am Mittwoch in seinem Morgenbericht. In Sjewjerodonezk leben etwa 100.000 Menschen. Die Aufständischen im Gebiet Donezk hätten mehrere Dörfer unter ihre Kontrolle gebracht, sagte Konaschenkow. Das ließ sich nicht überprüfen.

Die Zahl der seit Kriegsbeginn am 24. Februar zerstörten ukrainischen Panzer und gepanzerten Fahrzeuge gab Konaschenkow mit 1353 an. Zudem seien 111 Flugzeuge, 68 Hubschrauber, 160 Drohnen und 159 Raketenabwehrsysteme getroffen worden. Der russische Präsident Wladimir Putin hatte seinen Einmarsch in die Ukraine auch damit begründet, dass er das vom Westen mit Waffen ausgerüstete Land „entmilitarisieren“ wolle.

Ukraine-Krieg: Berichte über Explosionen und Luftangriffe in Kiew – Russische Armee wohl mit großen Verlusten

Update vom 16. März, 8.10 Uhr: Als eine Folge des Krieges wird die Ukraine nach Einschätzung von Innenminister Denys Monastyrskyj noch über Jahre mit der Räumung von Minen zu kämpfen haben. Dafür reichten aber die Kapazitäten der ukrainischen Spezialisten wohl nicht aus, sagte er am Mittwoch der Nachrichtenagentur Ukrinform. Es sei keine Sanierung von Gebäuden möglich, ohne dass sie vorher auf Minen untersucht würden. Die Ukraine sei dabei auf die Hilfe anderer Länder angewiesen. Er habe bereits an seine Kollegen in der EU appelliert, sagte Monastyrskyj. Schon jetzt geht die Ukraine von Kriegsschäden von umgerechnet Hunderten Milliarden Euro aus.

Update vom 16. März, 5.40 Uhr: Laut einem Bericht von CNN soll es in der Nacht erneut zu Explosionen in unmittelbarer Nähe der Hauptstadt Kiew gegeben haben. Reporter vor Ort berichteten zudem von erneutem Luftalarm. Die Explosionen hätten nach Einbruch der Dunkelheit begonnen.

Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko hatte zuvor eine Ausgangssperre verhängt. Sie gilt seit Dienstagabend um 20 Uhr (Ortszeit) bis Donnerstag 7 Uhr (Ortszeit).

Einsatzkräfte der Feuerwehr stehen vor einem brennenden Wohngebäude in Kiew, dass durch Bombenbeschuss des russischen Militärs zerstört wurde.
In Kiew soll es in der Nacht erneut Explosionen gegeben haben. © Vadim Ghirda/dpa

Ukraine-Krieg: Russische Armee wohl mit großen Verlusten

Update vom 16. März, 5.25 Uhr: Die russische Armee soll nach Angaben des ukrainischen Generalstabs bereits bis zu 40 Prozent der Einheiten verloren haben, die seit dem russischen Einmarsch am 24. Februar an Kämpfen beteiligt waren. Diese Truppen seien entweder vollständig zerstört worden oder hätten ihre Kampfkraft verloren, teilte der Generalstab in Kiew in der Nacht zu Mittwoch in einem Lagebericht mit. Eine konkrete Zahl nannte er nicht. Die Angaben können nicht unabhängig geprüft werden.

Ukraine-Krieg: Kleiner Verhandlungsdurchbruch

Update vom 15. März, 22.25 Uhr: Die ukrainische Regierung sieht Fortschritte bei den Verhandlungen mit Russland über ein Ende des Krieges. Die Gespräche seien „konstruktiver“ geworden, sagte der ukrainische Präsidentenberater Ihor Showkwa am Dienstag der Agentur Unian zufolge.

„In den ersten Runden war Russland nicht bereit, unsere Position anzuhören, sondern hat Ultimaten gestellt: dass die Ukraine sich ergibt, die Waffen niederlegt, dass unser Präsident eine Kapitulation unterzeichnet“, sagte Showkwa: „Nun spricht Russland in einem etwas anderen Ton.“

Beide Seiten verhandelten am Montag und Dienstag in einer Videoschalte. Showkwa sagte, die ukrainische Delegation sei „verhalten optimistisch“. Ein Durchbruch könne aber erst durch ein Eingreifen der Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und Wladimir Putin erreicht werden.

Die Ukraine fordert ein Ende des Kriegs und einen Abzug der russischen Truppen. Moskau verlangt unter anderem, dass Kiew die annektierte Schwarzmeer-Halbinsel Krim als russisch sowie die ostukrainischen Separatistengebiete als unabhängige Staaten anerkennt.

Ukraine-Krieg: Russland rekrutiert in Syrien offenbar Kämpfer für Ukraine-Krieg

Update vom 15. März, 20.07 Uhr: Russland hat nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte Listen mit rund 40.000 Kämpfern der syrischen Armee und verbündeter Milizen erstellt, die bereit sein sollen, in der Ukraine zu kämpfen.

Anders als in Syrien, das Soldaten im Monat umgerechnet zwischen 13 und 32 Euro bezahlt, winke den Freiwilligen in Russland ein Gehalt von 1000 Euro, berichtete die Beobachtungsstelle. Sie hätten zudem Anspruch auf Entschädigungszahlungen in Höhe von 7000 Euro im Fall von Verletzungen und 15.000 Euro im Todesfall.

Die Beobachtungsstelle bezieht ihre Informationen von einem Netz von Informanten vor Ort. Die Angaben der Organisation lassen sich von unabhängiger Seite oft kaum überprüfen. Ein Vertreter der syrischen Regierung dementierte die Berichte über eine Rekrutierungskampagne.

Ukraine-Krieg: Tote bei Angriff auf Schule - Selenskyj: 97 tote Kinder seit Russland-Invasion

Update vom 15. März, 18.28 Uhr: Seit Beginn des Ukraine-Kriegs sind nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj fast 100 Kinder getötet worden. „Die Russen haben schon 97 Kinder getötet“, indem sie „Schulen, Krankenhäuser und Wohnhäuser“ bombardierten, sagte Selenskyj am Dienstag in einer Video-Schalte vor dem kanadischen Parlament. „Wir bitten um echte Unterstützung, die uns helfen wird zu siegen“, sagte er und forderte den Westen auf, seine Hilfe zu verstärken.

Nach ukrainischen Angaben sind bei einem Angriff auf eine Schule nahe der südukrainischen Großstadt Mykolajiw sieben Menschen getötet worden. Drei weitere wurden demnach verletzt. Der Angriff habe sich bereits am Sonntagmorgen im Dorf Selenyj Haj ereignet, teilte der örtliche Zivilschutz mit. Mykolajiw gilt als schwer umkämpft, da die Stadt mit ihrem rund 490.000 Einwohnern am Zugang zum Schwarzen Meer liegt.

In Mykolajiw gibt es immer wieder Gefechte. Das Bild zeigt eine Straße in der südukrainischen Stadt nach einem mutmaßlich russischen Angriff am 6. März.
In Mykolajiw gibt es immer wieder Gefechte. Das Bild zeigt eine Straße in der südukrainischen Stadt nach einem mutmaßlich russischen Angriff am 6. März. © IMAGO/Vinnytsia Regional State Adminis

Update vom 15. März, 16.30 Uhr: Russland hat im Ukraine-Krieg eine „schwarze Liste“ mit Mitgliedern der US-Regierung veröffentlicht. So verhängte Moskau als Reaktion auf amerikanische Sanktionen ein Einreiseverbote gegen US-Präsident Joe Biden und andere US-Regierungsmitglieder.

Unter den 13 Namen, die das russische Außenministerium nannte, sind auch Außenminister Antony Blinken, Verteidigungsminister Lloyd Austin, Bidens Sicherheitsberater Jacob Sullivan und seine Sprecherin Jen Psaki. Auch Ex-Außenministerin Hillary Clinton steht ebenfalls auf der sogenannten „Stop-List“.

Ukraine-Krieg: Kiew zeigt sich enttäuscht von Altkanzler Gerhard Schröder (SPD)

Update vom 15. März, 16.05: Nach Gerhard Schröders Reise nach Moskau zeigt sich die ukrainische Seite enttäuscht. Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk, betont gegenüber Bild, dass die Enttäuschung sehr groß sei, dass der Altkanzler „wirklich gar nichts Konkretes oder Hilfreiches zu berichten hatte“. Dies sei laut Melnyk sehr „bedauerlich“. Der Botschafter bezeichnet die Gespräche Schröders in Russland sogar als „komplett ergebnislos und wohl auch als sinnlos“.

Ähnliches will die Bild aus Kreisen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gehört haben. Dort werde der Aufenthalt als „PR-Termin Schröders auf unsere Kosten“ wahrgenommen. Dabei brauche es laut Melnyk „dringend ehrliche Vermittler“, um den Konflikt lösen zu können.

Kennen sich bestens: Russlands Wladimir Putin (li.) und Deutschlands Altkanzler Gerhard Schröder.
Kennen sich bestens: Russlands Wladimir Putin (li.) und Deutschlands Altkanzler Gerhard Schröder. © C. Hardt/Future Image/Imago/Mikhail Klimentyev/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa

Krieg in der Ukraine: Sieben Tote bei Angriff auf die Großstadt Mykolajiw

Update vom 15. März, 14.55 Uhr: Nach ukrainischen Angaben sind bei einem Angriff auf eine Schule nahe der südukrainischen Großstadt Mykolajiw sieben Menschen getötet worden. Drei weitere wurden demnach verletzt. Der Angriff habe sich am Sonntagmorgen im Dorf Selenyj Haj ereignet, teilte der örtliche Zivilschutz mit. Mykolajiw gilt als schwer umkämpft, da die Stadt mit ihrem rund 490.000 Einwohnern am Zugang zum Schwarzen Meer liegt.

Update vom 15. März, 14.20 Uhr: Russland unterhält in seiner Exklave Kaliningrad einen riesigen Marinestützpunkt. Bei einem Manöver kamen Kriegsschiffe der deutschen Ostsee-Küste nahe. Was wir über die Baltische Flotte wissen. Und was nicht.

Ukraine-Krieg: Was steckte hinter der Schröder-Reise nach Moskau?

Erstmeldung vom 15. März: Moskau/Berlin - Was kann Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) bei seiner mutmaßlichen Moskau-Reise angetrieben haben? Eine Frage, die heute (15. März) von RTL/n-tv an den SPD-Vorsitzenden Lars Klingbeil ging. Dessen Antwort: Er habe keine Informationen dazu. „Jedes Gespräch was da geführt wird, kann mithelfen“, meinte er.

„Er wird sich sicherlich erklären, weil es natürlich auch ein Interesse in der deutschen Öffentlichkeit gibt, was der Altkanzler dort macht“, sagte er in der Sendung „Frühstart“ weiter.

Das US-Nachrichtenportal Politico hatte am 10. März berichtet, Schröder sei in Moskau und wolle dort Russlands Präsident Wladimir Putin treffen, um im Ukraine-Krieg zu vermitteln. Eine offizielle Bestätigung gibt es bisher nicht dazu. Schröder und Putin gelten als freundschaftlich verbunden.

Ukraine-Krieg: Gerüchte über Schröder-Putin-Treffen in Russland

„Wir werden jetzt keine Versuche unternehmen, über die Beweggründe dieser Reise etwas herauszufinden“, sagte Generalsekretär Kevin Kühnert am Montag (14. März). In der Parteizentrale wisse man nicht mehr über eine Moskau-Reise von Schröder als in den Medien berichtet worden sei.

„Wenn er meint, dort irgendwelche Erkenntnisse gewonnen zu haben, die wichtig sind für kommende politische Entscheidungen der Bundesregierung, dann, glaube ich, stehen ihm alle Kontaktdaten so weit zur Verfügung, dass er darauf zurückgreifen könnte“, sagte Kühnert. „Solange er das nicht tut, müssen wir davon ausgehen, dass das keine Reise ist, die von großem Belang ist für die politischen Entscheidungen, die jetzt von verantwortlicher Seite zu treffen sind.“

Ukraine-Krieg: Schröders Alleingang bei Putin - er traf sich offenbar nicht nur mit Kreml-Machthaber

Schröder war am Mittwoch (9. März) nach Moskau gereist. Er flog nach Informationen der dpa und anderer Medien über Istanbul. Das Gespräch zwischen Schröder und Putin* soll am Folgetag stattgefunden haben. Erst am vergangenen Sonntag (13. März) hieß es dann, Schröder plane, einen erneuten Vermittlungsanlauf zu starten. Derweil gibt es weitere Neuigkeiten rund um die Verhandlungsvorhaben des Altkanzlers vom 9. März.

So soll Schröder nämlich keineswegs lediglich Wladimir Putin im Kreml getroffen haben. Wie die Bild erfahren haben will, sprach Schröder auch mit Roman Abramowitsch, der als guter Freund Putins gilt und seines Zeichens kürzlich sein Engagement beim englischen Fußball-Giganten FC Chelsea aufgab. Laut dem Bericht sei der Oligarch am selbigen Tag des Gesprächs zwischen Schröder und Putin durch einen Nebeneingang des Hotels Kempinski gebracht worden sein, in dem der ehemalige Bundeskanzler residierte.

Dem Bericht zufolge hätten Schröder und Abramowitsch sich in Schröders Suite gleich mehrere Stunden unterhalten. Details über das Gespräch der beiden gab es allerdings zunächst keine. Angeblich soll aber gar der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj den Oligarchen als Unterhändler für Gespräche mit Russland vorgeschlagen haben. Neben Abramowitsch soll Schröder sich außerdem mit dem ehemaligen Kulturminister und heutigen Kreml-Berater Wladimir Medinksi getroffen haben. (dpa/AFP/frs) *Merkur.de und tz.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA

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