Umfrage: Mehrheit der Dresdner sieht Pegida als Problem

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Anhänger des islamkritischen Pegida-Bündnisses nach einer Kundgebung in Dresden. Foto: Arno Burgi

Dresden (dpa) - Die große Mehrheit der Dresdner hält die islamkritische Pegida-Bewegung für imageschädlich. Bei einer Forsa-Umfrage im Auftrag des "Stern" bezeichneten 71 Prozent der Befragten Pegida als größtes Problem ihrer Stadt.

Damit lag die Pegida weit vor Verkehrsproblemen (16 Prozent) und Schwierigkeiten mit der lokalen Politik (13).

Der in Dresden geborene Lyriker Durs Grünbein empfindet es aber als logisch, dass sich die islamkritische Bewegung gerade dort gebildet hat. "Seit der Schulzeit war mir die Denkweise dieser Starrköpfigen, von der Geschichte Frustrierten, geografisch in die Ecke Gestellten immer wieder begegnet", schrieb der Büchnerpreisträger in einem Beitrag für die "Zeit". Er kenne den "Drang der Eingeborenen, Mehrheiten zu bilden und die Abweichler niederzubrüllen".

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