Rockavaria findet 2018 wieder in München statt – an einem ganz anderen Ort

Rockavaria findet 2018 wieder in München statt – an einem ganz anderen Ort

Umfrage: FDP verliert - Union legt deutlich zu

+
Kanzlerin Merkel kann sich freuen: Die Union legte in der Umfrage um vier Prozent zu.

Köln - In der Sonntagsfrage des aktuellen ARDDeutschlandTrends kommt die FDP auf den schlechtesten Wert seit Oktober 1999. Sie verliert gegenüber dem Vormonat einen Punkt und erreicht nur noch vier Prozent.

Das teilte der Westdeutsche Rundfunk am Donnerstagabend in Köln mit. Die Union gewinnt im Vergleich zum Vormonat vier Punkte hinzu und liegt bei 36 Prozent. Die SPD verliert einen Punkt und erreicht 26 Prozent. Die Grünen büßen zwei Punkte ein und kommen auf 19 Prozent. Die Linke verliert einen Punkt und erreicht neun Prozent. Für die Sonntagsfrage im Auftrag der ARD-Tagesthemen hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap von Montag bis Mittwoch dieser Woche 1.505 Wahlberechtigte bundesweit telefonisch befragt.

Als entscheidenden Grund für die schlechte Lage der FDP sehen drei Viertel der Deutschen (74 Prozent) “die Tatsache, dass die im Wahlkampf von der FDP versprochenen Steuersenkungen bisher ausgeblieben sind“. 72 Prozent sehen als Grund für die schlechte Lage der Partei, “dass die FDP Politik vor allem für bestimmte Wählergruppen macht“. 67 Prozent der Deutschen sind der Meinung, ein entscheidender Grund für die schlechte Situation der FDP sei die Arbeit des Parteivorsitzenden Westerwelle. Dass Guido Westerwelle Anfang 2012 noch die FDP führen wird, glauben nur 34 Prozent der Deutschen.

FDP-Parteichef Guido Westerwelle reagierte gelassen auf die Umfragewerte: “Das sind ja Umfragen und Umfragen sind, wie wir grade auch nochmal gehört haben, natürlich Momentaufnahmen. Entscheidend ist, dass die Wahlen stimmen. Ich will keine Umfragen gewinnen, sondern Wahlen“, sagte Westerwelle in den ARD-“Tagesthemen“. Und er glaube, dass auch mehr und mehr sichtbar werde, dass die FDP beim Thema Entlastung der Mitte eben doch geliefert habe. “Wir haben hier gerade bescheinigt bekommen, dass eine durchschnittliche vierköpfige Familie, wenn sie 3.600 Euro verdient hat, bei 500 Euro im Jahr wirklich entlastet worden ist. Da kann man sagen das reicht noch nicht. Diese Kritik verstehe ich. Aber ich glaube, man muss auch anerkennen, dass der richtige Weg eingeschlagen wurde.“

Er glaube, jeder der regiert, mache auch Fehler. Das ist auch unbestritten, betonte der FDP-Vorsitzende. “Aber es kommt auch immer darauf an, die Alternative zu sehen. Und je mehr jetzt die Landtagswahlen aufgerufen werden, umso deutlicher wird ja auch, was ist denn die Alternative zu einer bürgerlichen Mehrheit. Die Alternative ist, dass es dann ein Bündnis gibt aus SPD und Grünen und Linkspartei. Und das ist etwas, was ich beispielsweise hier in Baden-Württemberg auch den Bürgern ersparen möchte.“

dapd

Auch interessant

Meistgelesen

SPD triumphiert in Niedersachsen - Rot-Grün abgewählt
SPD triumphiert in Niedersachsen - Rot-Grün abgewählt
Nach ÖVP-Sieg in Österreich: Kurz hält sich Bündnisfrage offen
Nach ÖVP-Sieg in Österreich: Kurz hält sich Bündnisfrage offen
Was die Wahlen in Niedersachsen und Österreich für „Jamaika“ bedeuten
Was die Wahlen in Niedersachsen und Österreich für „Jamaika“ bedeuten
Vorbild für Europas Konservative? Kurz wird zum „Anti-Merkel-Modell“
Vorbild für Europas Konservative? Kurz wird zum „Anti-Merkel-Modell“

Kommentare