Umweltminister wollen Kaffeebecher-Flut stoppen

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Umweltminister wollen Kaffeebecher-Flut stoppen

Berlin - Die Umweltminister wollen die Flut von Coffee-to-go-Bechern eindämmen. Sie betonten am Freitag zum Abschluss der Umweltministerkonferenz von Bund und Ländern in Berlin die „Notwendigkeit, den Einsatz von Einwegbechern zu reduzieren“.

In dem Beschluss, für den sich Bayern und Hessen eingesetzt hatten, heißt es, der Bund solle die ökologische Bedeutung des zunehmenden Verbrauchs von Einwegkaffeebechern untersuchen. Außerdem solle geprüft werden, ob sich durch Verbraucheraufklärung und freiwillige Maßnahmen der Wirtschaft eine Reduzierung erreichen ließe.

Für den Fall, dass die Zahl der verwendeten Becher dadurch nicht sinken sollte, drohen die Minister aber auch jetzt schon mit Zwang. In ihrem Beschluss bitten sie den Bund, „die Möglichkeiten anderweitiger, rechtlicher Maßnahmen zu prüfen“. Die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf (CSU) sagte, bei den Plastiktüten habe sich gezeigt, dass Selbstverpflichtungen bei der Umsetzung von von Umweltzielen funktionieren könnten. Nach Berechnungen der Deutschen Umwelthilfe werden in Deutschland jedes Jahr fast drei Milliarden Coffee-to-go-Becher benutzt.

dpa

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